Das Geheimnis des Blutes

Aktualisiert: Januar 2018

Blut dient dazu, die organischen Gewebe zu durchströmen, um die Zellen ständig mit lebenswichtigen Substanzen zu versorgen, darunter Sauerstoff, Nährstoffe wie Enzyme, Vitamine und Spurenelemente, Hormone und andere Wirkstoffe. Zudem übernimmt das Blut den Abtransport von Stoffwechsel- und Abfallprodukten, die der Körper nicht mehr benötigt, zum Beispiel Kohlendioxid, Harnstoff und Harnsäure.

Darüber hinaus reguliert das Blut die Körpertemperatur und den pH-Wert; ausserdem hält es den Wasser- und Elektrolythaushalt aufrecht. Als Teil des Immunsystems übernimmt das Blut wichtige Schutzfunktionen, beispielsweise Aufgaben bei der Abwehr von Krankheitserregern und anderen Fremdkörpern.

Die Bestandteile des Blutes

Das Blut setzt sich aus dem Blutplasma und festen Blutbestandteilen (Hämatokrit) zusammen. Blutplasma besteht zu 90 bis 95 Prozent aus Wasser. Den übrigen Teil machen gelöste Stoffe aus, unter anderem Bluteiweiße und Elektrolyte. Der Hämatokrit setzt sich aus den unterschiedlichen Blutzellen zusammen. Dies sind:

  • Rote Blutkörperchen (Erythrozyten): Sie sind für den Sauerstofftransport zuständig und enthalten den roten Blutfarbstoff (Hämoglobin).
  • Weisse Blutkörperchen (Leukozyten): Diese sind ein Teil der Immunabwehr.
    Die weissen Blutkörperchen werden unterteilt in:
    • Neutrophile Granulozyten (50 – 80 % der Leukozyten)
    • Eosinophile Granulozyten (2 – 4 %)
    • Basophile Granulozyten (0,5 – 1 %)
    • Monozyten (2 – 8 %)
    • Lymphozyten (25 – 40 %)
  • Blutplättchen (Thrombozyten): Sie sorgen für die Blutgerinnung.

Die Erneuerung der Lymphflüssigkeit dauert ca. zehn Tage, die des Blutes vier Monate, die der Knochen drei Monate, der Leber sechs Wochen, der Haut 28 Tage und die des ganzen Körpers ca. sieben Jahre.

Das Lymphatische System ist ein Teil des Abwehrsystems (Immunsystem) der Wirbeltiere gegen Krankheitserreger, Fremdpartikel und krankhaft veränderte Körperbestandteile (z. B. Tumorzellen). Es gliedert sich in die lymphatischen Organe und das Lymphgefäßsystem. Das Lymphgefäßsystem hat neben der Funktion im Abwehrsystem auch eine Bedeutung im Flüssigkeitstransport und steht in enger Beziehung zum Blutkreislauf.
Als Lymphe wird die in den Lymphgefäßen enthaltene wässrige hellgelbe Flüssigkeit bezeichnet, die das Zwischenglied zwischen der Gewebsflüssigkeit (Interzellularflüssigkeit) und dem Blutplasma bildet. Das Lymphsystem mit den Lymphgefäßen als Leitungsbahnen ist neben dem Blutkreislauf das wichtigste Transportsystem im menschlichen Körper. Es ist auf den Transport von Nähr- und Abfallstoffen spezialisiert und entsorgt in den Lymphknoten auch Krankheitserreger wie Bakterien und Fremdkörper.

Ist das Blut für den Körper da, oder ist der Körper für das Blut da?

Der ganze Organismus hat nur die Aufgabe, das Blut wiederherzustellen. Aber dieses Blut hat wiederum keine andere Aufgabe, als dem Organismus, der es bildet, zurückzugeben, was er braucht, um zu funktionieren. Im Gegensatz zur allgemeinen Annahme ist das Blut weniger für den Körper da als der Körper für das Blut. Der Körper steht im Dienste des Blutes. In extremen Situationen zeigt sich, was geschieht, wenn der Organismus in seiner Gesamtheit, also Körper und Blut, bedroht ist: Hält die schlechte qualitative Zusammensetzung des Blutes an, tritt nach einer gewissen Zeitspanne der körperliche Tod ein.

Wenn der Körper für das Blut da ist, wofür ist denn das Blut da?

Anders als in der materialistisch ausgerichteten, sich allein auf die dichte Materie beschränkenden Wissenschaft definiert man die Hauptaufgabe des menschlichen Blutes (hier beispielhaft zitiert aus dem mehrbändigen Werk „Im Lichte der Wahrheit“ von ABD-RU-SHIN) wie folgt: Es soll die Brücke bilden für die Tätigkeit des Geistes auf der Erde.

Der Geist ist also nicht unmittelbar mit dem Körper verbunden, er ist mit dem Blut verbunden – und erst durch dieses mit dem Körper. Der Körper ist also nicht wegen des Blutes, sondern wegen des Geistes am Leben. Daneben gibt noch einen weiteren bedeutenden Aspekt: die Ausstrahlung des Blutes. Die Ausstrahlung des Blutes ist die eigentliche Brücke zur Betätigung der Seele. Dies jedoch nur dann, wenn dieses Blut eine ganz bestimmte, für die betreffende Seele geeignete Zusammensetzung hat. Diese Strahlen sind ätherisierter als das Blut, sie sind von einer anderen Beschaffenheit. Das Unendliche Universum könnte ätherisierte Energie, z.B. Licht, als Modulationsgrundlage zur Kommunikation mit dem Menschen durch die DNA verwenden. Die DNA-Strukturen könnten also Empfänger sein für bestimmte feinstoffliche Informationen. Manipuliert man die DNA, wird der Mensch vom unermesslichen Wissensschatz aus dem Unendlichen Universum, auf den er eigentlich zugreifen könnte, abgeschnitten, und das bereits im frühesten Säuglingsalter. Daher ist es entscheidend, dass keine Manipulationen an der DNA vorgenommen werden. Denn nur wenn Sender und Empfänger aufeinander eingestimmt sind, erfolgt ein Austausch der Informationen.

Die Schöpfung müssen wir nicht nachbessern.
Krankheit und Gesundheit ist vor allem eine Frage des Milieus im Körper.

Für das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele ist es notwendig, dass die Strahlungsbrücke in einem gutem Zustand erhalten wird. Wenn das Blut die richtige Zusammensetzung hat, ist auch die ungehinderte Übermittlung, der reibungslose Austausch von Informationen, zwischen Körper und Geist gewährleistet.
Wir sind ein dreifaltiges Wesen. Wir bestehen aus Körper, Geist und Seele. Wir könnten das auch das Physische, das Nicht-physische und das Metaphysische nennen. Das ist die Heilige Dreieinigkeit, und sie hat viele Namen. Manche unserer Theologen haben das als Vater, Sohn und Heiligen Geist bezeichnet. Unseren Psychiatern ist dieses Triumvirat ebenfalls bekannt, sie definieren es als Bewusstsein, Unterbewusstsein und Überbewusstsein. Unsere Philosophen haben es das Es, das Ich und das Über-Ich genannt. In der Wissenschaft ist die Rede von Energie, Materie und Antimaterie.
Um das Erdenleben voll und ganz zu erleben, braucht unser Geist eine starke und gesunde Blutausstrahlung des Körpers, in dem er inkarniert ist. Wenn der Körper so zielstrebig arbeitet, dass das Blut eine ideale Zusammensetzung bewahren kann, so geschieht das nicht nur, um die Zellen zu jeder Zeit mit allen benötigten Nährstoffen zu versorgen, sondern auch und vor allem, um den bestmöglichen Zustand der Strahlungsbrücke ständig aufrechtzuerhalten. Da das Blut das Bindeglied zwischen Geist und Körper ist, muss jede Veränderung der Qualität und der Zusammensetzung des Blutes auch eine Änderung der Verbindung mit sich bringen.
Jegliche Krankheit wird von uns selbst erschaffen. Selbst konventionell denkende Mediziner erkennen nunmehr, wie Menschen sich selbst krank machen. Die meisten Leute tun dies weitgehend unbewusst. (Wir wissen nicht einmal, was wir tun.) Wir wissen gar nicht, wie uns geschieht, wenn wir krank werden. Wir haben das Gefühl, dass wir von etwas befallen wurden, und nicht, dass wir uns selbst etwas angetan haben. Der Grund dafür ist, dass die meisten Menschen – nicht nur hinsichtlich der Gesundheitsprobleme und deren Konsequenzen – unbewusst durchs Leben gehen.
Wir sind nicht auf diesem Planeten, um irgendetwas mit unserem Körper, sondern um etwas mit unserer Seele herzustellen. Unser Körper ist lediglich das Werkzeug unserer Seele. Unser Geist ist die Kraft, die den Körper in Bewegung setzt.
Die Veränderung des Blutes kann beeinflusst werden durch Ernährung, Meditation, Musik, Emotionen, Lesen, Sehen, Gedanken, Sport etc., aber auch durch äussere Einflüsse wie beispielsweise den Klimawechsel. Dass ein kranker Organismus keine gesunde Blutausstrahlung mehr erzeugen kann, ist leicht nachvollziehbar. Das Blut will immer eine optimale Zusammensetzung und Wärme erreichen, und falls das nicht mehr möglich ist, tritt mit der Zeit unweigerlich der körperliche Tod ein.
(Lesen Sie auch die Zusammenhänge zwischen Verdauung und dem Blut: „Das Geheimnis der Verdauung“.)

Es ist also höchst empfehlenswert, nicht nur die Materie, also den Körper, zu unterstützen, sondern auch etwas für das geistige Wohlbefinden zu unternehmen.