Was ist das – die „gesunde Körpertemperatur“?

Aktualisiert: März 2018

In verschiedenen Artikeln auf dieser Homepage habe ich darauf hingewiesen, dass z.B. tropische Früchte, tropisches Gemüse oder auch zu viel Rohkost in unseren kälteren Klimazonen für unsere Gesundheit nicht geeignet sind. Das hat besonders mit unserer Körpertemperatur zu tun. Ich gehe in diesem Artikel verstärkt auf das Thema „Körpertemperatur“ ein, weil es ein sehr wichtiger Punkt in unserer heutigen Zeit geworden ist. Anders gesagt: Die Untertemperatur ist für viele Menschen inzwischen leider der Normalfall geworden.

In der Schulmedizin gilt das Augenmerk dem Fieber, nicht dem entgegengesetzten Ende der Fahnenstange: der Untertemperatur (Fachausdruck: Hypothermie). Eine Untertemperatur ist aber der ernstere Zustand! „Normales“ Fieber, wenn es nicht übermässig ist und aus dem Ruder läuft, kann man als aktiven Ausdruck einer Körperreaktion sehen, der auf einem gut funktionierenden Immunsystem und auf einer kraftvollen körperlichen Ausgangssituation beruht. Dieser Körper kann Fieber produzieren und ist damit zu einem Korrektiv fähig. Bei 38.3° können die meisten Bakterien nicht überleben, bei 38.9° können sich Viren nicht mehr vermehren und sich im Körper verbreiten. Gefährlich wird es erst, wenn die Temperatur über 40° steigt. Unterdrücken Sie deshalb kein Fieber, das unter 40° bleibt!

Benutzen Sie zum Fiebermessen ein Thermometer wie auf dem Bild.

Das Standardfieberthermometer ist das analoge Glasfieberthermometer. Die neueste Generation ist nicht mehr, wie früher, mit giftigem Quecksilber gefüllt, sondern funktioniert mit einer neuartigen, ungiftigen Messflüssigkeit: Galinstan. Galinstan besteht aus Gallium, Indium und Zinn und besitzt die gleichen Messeigenschaften wie Quecksilber. Diese Fieberthermometer sind auf ein Zehntel Grad Celsius geeicht.

Fieber ist normalerweise selbstbegrenzend und von kurzer Dauer. Im Gegensatz dazu ist eine Untertemperatur im Bereich von 34.5° bis 36° ein deutliches Zeichen für ein unfähiges, ja gar kollabiertes Immunsystem. Und dies hat weitreichende Konsequenzen für unsere Gesundheit und unsere geistige Kraft. Natürlich kann eine Untertemperatur auch kurzzeitig durch eine starke Kälteeinwirkung, etwa beim Baden in einem kalten See, entstehen. Doch davon ist hier nicht die Rede. Was ich meine, ist eine lange anhaltende Unterkühlung, beispielsweise ständig kalte Hände, Füsse oder auch andere Körperteile. Es besteht in diesen Fällen eine ungleichmässige Verteilung der Körperwärme, bei der manche Körperbereiche als warm und schwitzig, andere dagegen als kühl oder kalt empfunden werden. Manche Menschen sind erstaunt, dass die Messergebnisse mit einem Fieberthermometer Untertemperaturen aufzeigen, während sie sich selbst als zu heiss empfanden. Eine Untertemperatur ist wie ein Krake, der alle Bereiche des Lebens erfasst. Für manche Menschen steht bei der Hypothermie die Kältesymptomatik gar nicht im Vordergrund; hingegen rangieren andere Symptome oder Erscheinungen auf der Liste der Unannehmlichkeiten ganz oben. Abwärts mit der Körpertemperatur, heisst auch, abwärts mit der Gesundheit und abwärts mit der Psyche.
Fieber bedeutet auch einen Lernprozess für den Körper. Das Immunsystem lernt, mit Erregern umzugehen, merkt sich deren Erkennungszeichen und trainiert sich selbst für kommende Aufgaben.

Der Schöpfer, die Schöpferkraft, das Allmächtige Universum, wie immer man es auch benennen mag, macht uns darauf aufmerksam, wie wichtig Licht und Wärme für unsere Gesundheit sind. Kein Mensch kann gesund sein, wenn er nicht seine Betriebstemperatur erreicht. Und die liegt bei circa 37° C. Genauer gesagt zwischen 36.7° und 37.3°. Ein Mensch mit einer Körpertemperatur unter 36,7° mag sich zwar nicht unbedingt krank fühlen. Doch unter 36.7° Körpertemperatur laufen diverse Körperfunktionen nicht mehr so, wie sie es eigentlich sollten – eine Situation, die für den Körper Stress bedeutet. Unser Körper ist grundsätzlich in der Lage, eine Körpertemperatur von konstant rund 37° zu halten, und das unabhängig von der Umgebungstemperatur. Er wird sogar alles daran setzen, diese Körpertemperatur zu halten! Dabei können wir ihn mit einer idealen, für unsere Klimazone geeigneten Lebensweise unterstützen. Dafür sind wir im Übrigen auch bestens ausgestattet – und die Natur gibt uns ausserdem das nötige Rüstzeug dazu an die Hand, z.B. in Form von Lebensmitteln.

Immer mehr Menschen leiden an chronischer Untertemperatur. Bei Werten, die unter der optimalen Temperatur liegen, drosselt der Körper den Sauerstoffverbrauch und verschiedene Stoffwechselvorgänge. Eine schlechtere Versorgung mit Nährstoffen, eine verminderte Entsäuerung und Entgiftung des Körpers sind die Folge; auch Atmung und Herzschlag resp. Puls verlangsamen sich. Das wiederum bedeutet, dass der Körper seine Gesundheit nicht, wie er es selbst gerne möchte und wie es von den Naturgesetzen vorgesehen ist, aufrechterhalten kann. Dadurch sind einer Vielzahl von Erkrankungen Tür und Tor geöffnet; ich zähle hier Symptome oder Krankheitsbilder nicht auf – es wären einfach zu viele.

Letztlich ist die Untertemperatur aber auch Ausdruck einer Gesellschaft,
die sich ohne Herzenswärme in eine kalte oder kaltschnäuzige Gesellschaft verwandelt hat.

Professor Hiromi Shinaya vom Albert Einstein College of Medicine in New York, USA, hat in Studien festgestellt, dass sich Krebszellen bei 35° viel leichter vermehren können als bei 37°. Bereits eine lediglich ein Grad tiefere Körpertemperatur hat einen Verlust von rund fünfzig Prozent unserer Enzymtätigkeit im Körper zur Folge. Die meisten Enzyme sind Proteine. Ohne diese läuft in unserem Körper so gut wie gar nichts; nur die geordnete Enzymwirkung lässt unsere Zellen reibungslos arbeiten und sichert dem Körper das Überleben. Enzyme stecken in jeder unserer Zellen und im Gewebe, sie kontrollieren und regulieren dort nahezu jede biochemische Reaktion. Erst Enzyme gewährleisten eine geregelte Verdauung, einen optimalen Blutfluss und eine intakte Abwehr, die uns ausreichend vor feindlichen Viren, Bakterien, Pilzen und Allergenen schützt. Enzyme mischen auch bei der Vervielfältigung unseres Erbguts mit und sind an der Weitergabe von Signalen, die über die Hormone erfolgt, beteiligt. Zudem sorgen sie dafür, dass Entzündungen in den Gelenken und Organen schneller überwunden werden oder gar nicht erst entstehen. Wenn sich der Organismus im Bereich des engen Fensters von 36.7° bis 37.3° befindet, arbeitet er mit grösstmöglicher Leichtigkeit, geringstem Verlust und optimaler Geschwindigkeit. Ausserhalb dieses Temperaturfensters kostet es den Körper mehr Kraft, er ist schneller erschöpft und kann sich weniger schnell erholen. Da wir einen Grossteil unserer Vitalität aus unserer Nahrung beziehen, hat ein Verdauungsdefizit weitreichende Folgen. Wer kalt ist, ist gestresst, denn der Körper braucht einen enormen hohen Aufwand, um die Nahrung im Verdauungsprozess auf die „gesunden“ 37° zu erwärmen. Und so geschieht Dramatisches: Die Lebenskraft schwindet.   

Wenn Sie zum Arzt gehen, wird er Ihnen vielleicht den Ratschlag mitgeben: Ziehen Sie sich was Warmes an. Das ist gut gemeint, aber bei chronischen Zuständen wird das nichts nützen, denn das Problem kann auf diese Weise nicht behoben werden. Die häufige völlige Missachtung dieser Symptomatik kann nur bedeuten, dass die Hypothermie nicht im Bewusstsein der heilenden Berufe verankert ist. In den letzten Jahren hat sich ganz im Gegenteil abgezeichnet, dass Ärzte sogar vor verschiedenen gesunden Lebensmittel warnen – angeblich könnten sie die eingenommenen Medikamente zu stark beeinflussen.

Wo sind wir eigentlich in unserem Gesundheitssystem gelandet,
wenn man gesunde Lebensmittel nicht mehr zu sich nehmen darf?

Lesen Sie auch andere Artikel in der Rubrik „Die Kunst, sich selbst zu heilen“ z.B:

Die Wichtigkeit des Kauens
Das Geheimnis der Verdauung
Die grosse Bedeutung der Darmflora

„Gebt mir die Macht, Fieber zu erzeugen,
und ich heile alle Krankheiten“
Parmenides aus Elea, um 520/515 v. Chr.; † um 460/455 v. Chr. Griechischer Arzt

Was verursacht Untertemperatur? Die wichtigsten Punkte:

  • Lange sitzende Tätigkeiten
  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht
  • Stress
  • tropische Früchte
  • tropische Gemüse
  • einheimische Früchte (Früchte kühlen im allgemeinen den Körper, Vorsicht besonders in der kalten Jahreszeit)
  • Tees (z.B. Pfefferminze)
  • Rohkost (nehmen Sie nicht mehr als 10% Rohkost Anteil an der täglichen Nahrungsmenge zu sich)
  • Gewürze und Kräuter (Jedoch nicht alle. Da man sie ohnehin nur in kleinen Mengen zu sich nimmt, nehmen sie eine untergeordnete Stellung ein.)
  • Eis/Glace
  • Kalte Getränke (auch Wasser); deswegen nicht über den Durst hinaus Wasser trinken
  • Weissmehl
  • zuckerhaltige Getränke
  • Nahrung aus dem Kühlschrank
  • Milchprodukte
  • Alkohol
  • Medikamente
  • Rauchen
  • E-Zigaretten
  • Umweltgifte; Giftstoffe
  • Impfungen
  • Kopflastigkeit
  • Gefühlskälte.

Was verursacht Wärme im Körper? Die wichtigsten Punkte:

  • Körperliche Bewegung (am besten in der freien Natur; am schnellsten wirkt Muskeltraining, kein Bodybuilding)
  • warmes Essen
  • warmes Trinken
  • Sauna
  • Liebe
  • Warme Ganz-Körper-Bäder (mit einem pH-Wert von 8.5)
    Lesen Sie dazu: Gesundheit durch Entgiften und Entschlackung des Körpers
  • warme Fussbäder (mit einem pH-Wert von 8.5)
  • Ingwer (nehmen Sie Ingwersaft in Suppen und Tees zu sich. Ingwer taucht mit seinen wohltuenden Wärme-Eigenschaften in den Körper ein und kann so Stagnationen auflösen und von tief von innen Wärme schenken.)
  • Stärken Sie Ihre Nieren und die Leber.

Um Nieren und Leber optimal anzuregen, empfehle ich Ihnen Ingwerumschläge. Am besten macht man das zu zweit, damit sich der jeweilige Empfänger entspannen kann. Bitte beachten Sie, dass bei Entzündungen keine heissen Kompressen aufgelegt werden dürfen, und bei Krebs sollten Sie unbedingt einen erfahrenen Lehrer in Makrobiotik befragen.

Die Bestandteile einer Ingwerkompresse:

  • Eine Raffel
  • ein Topf mit Deckel (Grösse ca. 6 Liter)
  • vier bis fünf Liter Wasser
  • ein Stück Schnur oder Leine
  • zwei grosse Badetücher
  • zwei kleine Baumwolltücher, ca. 37 x 65 cm, ideal wären zwei gelbe
  • einen kleinen Baumwollbeutel oder ein Tuch
  • ca. 120 g Ingwer.
  • ein dickes oder zwei Paar dünne Gummihandschuhe.

Bringen Sie das Wasser im Topf zum Kochen. In der Zwischenzeit waschen und raffeln Sie die Ingwerwurzel. Als nächstes wickeln Sie den geraffelten Ingwer in den Baumwollbeutel oder in das Tuch ein. Verschliessen Sie den Beutel fest. Geben Sie den Ingwerbeutel in das nicht mehr kochende Wasser, lassen ihn fünf Minuten bei geschlossenem Topfdeckel ziehen, legen dann die Gummihandschuhe an und drücken Sie den Ingwerbeutel aus. Geben Sie den Beutel anschliessend wieder ins Wasser. Tauchen Sie nun die kleinen Baumwolltücher ins heisse Wasser, nehmen Sie eines heraus und winden es sehr gut aus. Legen Sie es jetzt auf die betroffene Körperstelle. Es sollte so heiss wie möglich auf die Haut aufgelegt werden, aber fragen Sie den Empfänger trotzdem, ob es nicht zu heiss ist. Bedecken Sie das heisse Tuch schnell mit dicken Baumwolltüchern. Wechseln Sie nun während einer Zeitspanne von ca. 20 – 30 Minuten das heisse Tuch alle 3 – 4 Minuten. Wenn der behandelte Körperteil sehr rot geworden ist, ist die Behandlung beendet. Nach der Behandlung sollte die betroffene Stelle vor Kälte geschützt werden, und der Empfänger sollte sich noch ca. 10 – 15 Minuten weiter entspannen.
Die natürlichen Voraussetzungen für beste Gesundheit und optimales Überleben sind von der Natur bestimmt, die uns umgibt. Jede Pflanze, jedes Tier und auch der Mensch haben beste Voraussetzungen für ein gesundes Leben, wenn die ursprüngliche Lebensweise berücksichtigt wird und die entsprechende Umgebung gegeben ist. Wir Menschen haben durch unsere Lebensweise leider vieles von dem vergessen, was die Naturgesetze betrifft. Es wäre aber sehr zu empfehlen, sich wieder daran zu erinnern, sich zum Wohle unserer Gesundheit wieder damit auseinanderzusetzen. Um Ihr ganzes Wesen zu unterstützen, spazieren Sie so viel wie möglich barfuss in der Natur herum. Besonders auf nassem Rasen, da bekommen Sie einen wirklichen Kontakt zu Mutter Erde! Denn leider haben wir vor ein paar Jahrhunderten beschlossen, zwischen uns und der Erde ein paar Isolationshemmnisse einzubauen.

Gesundheit ist wie Salz.
Man merkt es nur, wenn es fehlt.

Testen Sie Ihre Körpertemperatur über fünf Tage und nehmen Sie dann den Durchschnitt. Wenn Sie die Körpertemperatur in der Achselhöhle oder im Mund nehmen, sollten Sie 0.5° dazu rechnen.

  Morgens,
direkt nach
dem Aufwachen

4 Stunden später

4 Stunden später

Abends in Ruhe
1. Tag        
2. Tag        
3. Tag        
4. Tag        
5. Tag        

 

Wenn Sie ein genaues Ergebnis haben wollen, sollten Sie rektal Fieber messen, also im Po. (Benutzen Sie dazu ein bisschen Öl.) Die Körpertemperatur zu bestimmen ist nicht ganz einfach. Denn es kann sowohl im Tagesverlauf als auch individuell bedingt deutliche Schwankungen geben. Im Mittel liegt die Temperatur zwischen 36 und 37.5 Grad. Wenn der Durchschnitt unter 36.7° liegt sollten Sie was unternehmen um den Körper zu Erwärmen.Wenn wir uns körperlich betätigen, heizen wir uns auf, und am Abend liegt die Temperatur generell etwas höher als morgens.

Mit welchem Thermometer misst man am besten Fieber?

Das alte Glas-Thermometer dürfte inzwischen in den meisten Haushalten ausgedient haben. Falls Sie noch eines haben, benutzen Sie es ruhig weiter. Daneben gibt es unter den sogenannten Kontaktthermometern noch das digitale Thermometer. Infrarotmessgeräte ermitteln die Temperatur entweder im Ohr oder an der Stirn.

  • Digitales Thermometer (auch elektronisches Kontaktthermometer): Die Temperatur lässt sich digital ablesen. Diese Modelle sind sehr zuverlässig, vor allem wenn sie, wie weiter oben erwähnt, rektal verwendet werden. Sollte das nicht möglich sein, ist eine Messung unter der Zunge auch relativ genau.
  • Ohrthermometer: Über Infrarotstrahlen misst es sekundenschnell am Trommelfell. Für Neugeborene oder bei einer Mittelohrentzündung ist das Thermometer allerdings nicht geeignet. Wenn Kinder die rektale Messung als unangenehm empfinden, ist ein Ohrthermometer eine gute Alternative. Fragen Sie in der Apotheke nach einem Gerät, das sich für das Alter des Kindes eignet.
  • Stirnthermometer: Auch hier messen Infrarotstrahlen die Temperatur, aber an der Stirn. Dabei kommt es häufiger zu Fehlmessungen.

 

Was ist bei Kontaktthermometern zu beachten?

Die rektale Methode ist zwar nicht besonders beliebt, aber sehr genau. Fetten Sie die Thermometerspitze dazu vorher zum Beispiel mit Vaseline ein. Zum Messen sollte man auf der Seite oder auf dem Rücken liegen. Wenn Sie Fieber im Mund messen wollen, müssen Sie ein paar Dinge beachten. Essen oder trinken Sie circa 30 Minuten vorher nichts Warmes oder Kaltes. Legen Sie die Thermometerspitze unter die Zunge und lassen Sie während der Messung die Lippen geschlossen. Bei Schnupfen oder Atemproblemen durch die Nase ist diese Methode deshalb nicht geeignet. Die Messung im Mund ist nach der im Po die verlässlichste. Die Temperatur hier liegt bis zu 0.5 Grad unter der am Darmausgang. Bei einer Messung unter der Achsel können Abweichungen von bis zu zwei Grad entstehen. Außerdem dauert sie sehr lange (etwa fünf Minuten). Achten Sie darauf, dass der Unterarm dicht an der Körperseite anliegt.

Ohr- und Stirnthermometer richtig anwenden

Lesen Sie sich die Gebrauchsanweisung des jeweiligen Geräts durch. Zum Messen müssen Sie das Ohr leicht nach hinten oben ziehen, damit der Gehörgang frei wird. Bei Säuglingen dagegen nur nach hinten ziehen. Wichtig: Das Kind sollte vorher nicht auf dem jeweiligen Ohr liegen. Das verfälscht das Ergebnis. Die Temperatur des Trommelfells ist hier ein halbes bis ein Grad niedriger als die rektal gemessene.
Mit dem Stirnthermometer können Sie die Temperatur an der Schläfe messen. Das ist bequemer als andere Methoden, aber auch ungenauer. Der Vorteil: Sie können beim Kind die Temperatur auch im Schlaf messen.

Von äusserlichen Wärmebehandlungen in Form von elektrischen Matten ist abzuraten. Lesen Sie dazu den Artikel: Mikrowellen zerstören Lebensmittel, Körper und Natur.

Bei Infrarotmatten hingegen gibt es Produkte, die von elektrischen und magnetischen Feldern nicht oder nur sehr wenig betroffen sind, da bei ihnen Vorkehrungen getroffen wurden, um diese zu blockieren. Vorübergehend sind Infrarotmatten sicher eine gute Hilfe. Trotzdem sollte man sich von solchen Matten nicht abhängig machen – schon deswegen, weil sie das Problem der Unterkühlung nicht dauerhaft beheben.

 

Gesundheit ist der grösste Reichtum.
Liebe ist der wertvollste Schatz.
Lachen ist die beste Medizin.