Süssungsmittel und der «Zucker-Blues»

Aktualisiert: März 2018

Immer mehr hat sich in den letzten Jahren die Erkenntnis durchgesetzt, dass zahlreiche Erkrankungen durch Vitalstoffmangel verursacht sind. Damit nimmt auch die Notwendigkeit zu, sich ernsthaft mit den Fragen auseinanderzusetzen, die sich mit unserer täglichen Ernährung und unserer Ernährungsweise beschäftigen. (Lesen Sie dazu auch die Informationen in den Abschnitten „Symptome bei Vitaminmangel“ und „Symptome bei Mineralstoffmangel“.) Bei diesen Fragen kommt man um die Bedeutung des Zuckers und der Süssungsmittel nicht herum ­– ebenso wenig wie um ihre Rolle bei der Entstehung und Entwicklung verschiedener Krankheiten. Bei vielen der Krankheiten, die jetzt zu weltweiten Epidemien werden, spielt der Zucker eine tragende Rolle. Bei den sogenannten Zivilisationskrankheiten ist zumeist nicht die Zivilisation die Ursache, sondern der Zucker. Es ist kein grosses Vorwissen nötig, um den Inhalt dieses Artikels begreifen zu können. Es wurde geschrieben, damit Sie die enthaltenen Informationen sofort nutzbringend anwenden können. Du bist bereit für diese Informationen, hier und jetzt, und diese Informationen sind bereit für Dich.

Dr. David Jenkins von der Universität Toronto entwickelte 1981 den Glykämischen Index (GLYX) – ein Maß dafür, wie schnell der Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit mit genau 50g Kohlenhydrate ansteigt. Den Einfachzucker Glukose (Traubenzucker) definierte er als Referenzwert mit 100. Demnach provoziert ein Nahrungsmittel mit einem GI von 50 die Hälfte des Blutzuckeranstiegs von reiner Glukose.

Zucker und Süssungsmittel im Blickfeld zu behalten ist von besonderer Wichtigkeit, wobei immer gilt: Allgemeinen Beobachtungen darüber, wie Süssungsmittel auf Körper und Psyche des Menschen wirken, soll hier Vorrang eingeräumt werden vor Laboruntersuchungen, die in Bezug auf die Wirkungen im Organismus keine wirkliche Aussagekraft haben.
Dass es überhaupt zu einer Streitfrage darüber kommen konnte, ob Zucker gesundheitliche Folgen haben kann oder nicht, liegt in mehreren Besonderheiten begründet. Erstens ist der Zucker nicht nur ein Nahrungsmittel, er ist auf Grund seines süssen Geschmacks zu einem der wichtigsten Genussmittel überhaupt geworden. Und genau damit ist bereits die erste Gefahr angedeutet, und zwar die, die durch seinen Missbrauch als Genussmittel entstehen kann. Für eine wachsende Zahl von Menschen ist er auch kein Freudenspender mehr, sondern ein Suchtmittel, das sie beherrscht. Daher ist es schwierig, an die Vernunft zu appelieren, mit dem Zucker aufzuhören und das Gift Zucker als Gift zu erkennen. Es braucht einen eigenen Willen, um sein persönliches Navigationssystem neu zu programmieren. Um uns von der Geissel Zucker zu befreien, muss eine Veränderung unseres Umfeldes stattfinden. Wir, Du und ich müssen es in die Hand nehmen, denn die Zuckerlobby und Ihre Profiteure werden es nicht tun. Die vielen, die vom Zucker profitieren, wollen davon verständlicherweise nicht lassen und werden das Feld nicht kampflos räumen. Der Mensch ist empfänglich für das Süsse, weil das Gehirn so programmiert ist. Das Gehirn reagiert sensibel auf Süsses, weil der Körper Kohlenhydrate braucht, seine wichtigste Energiequelle. Ohne Kohlehydrate wären die inneren Körpervorgänge und Organe nicht funktionsfähig, und auch die Denkleistung des Gehirns ist davon abhängig. Deshalb ist es sehr schwer, die Menschen von so einer suchterzeugenden Substanz loszubekommen.

Schwangerschaft-Babys-Kleinkinder

Der Drang nach Süssem kann auch darin begründet sein, dass dieser schon sehr früh entstanden ist. Immer häufiger zeigt sich jetzt, dass Mechanismen am Werk sind, die tief verankert sind. Ein wichtiger Aspekt dabei ist der, dass Kinder durch die Ernährungsweise der Mutter schon vor der Geburt auf Süsses getrimmt werden  und sozusagen auf Zucker programmiert werden – und das über Generationen. Das Gehirn, die Körperzellen, der Babykörper als Ganzes, sind nicht ausgelegt auf die Zuckerlasten. Der kindliche Körper ist überfordert und muss gleichsam kapitulieren. Durch die Übersüssung werden die Kinder zudem auf Krankheiten programmiert. Die Mütter müssen sich entscheiden, ob sie Ihrem werdenden Kind Zucker zumuten wollen. Hier gilt: Mütter, lasst euren natürlichen Schutzmechanismus eingeschaltet und sorgt dafür, dass euren Kindern kein massiver Schaden zugefügt wird! Es ist an der Zeit, die Rolle des Zuckers neu zu bewerten. Glauben Sie nicht an die Werbesprüche über Süssigkeiten: Massgebliche Ernährungswissenschaftler arbeiten eng mit der Zuckerindustrie zusammen!
Bei Erfahrungen mit Kindern, bei denen im Gehirn plötzlich die Systeme zur Regulierung des Gewichts entgleist sind, stiess man auf den Zucker. Zu viele Süssigkeiten während der Schwangerschaft führen dazu, dass der Körper den Zucker als Fett einbaut und das Baby schon zu dick auf die Welt kommen wird. Auch können schon Entzugserscheinungen beim Baby auftreten, und die einzige Möglichkeit, die es hat, uns das zu zeigen, ist das Schreien.
Die Möglichkeit, einfache Nahrungsmittel durch das Süssen mit Zucker in ein Genussmittel zu verwandeln, steigert seine Verwendung als lusterzeugenden Stoff fast ins Unendliche. Hinzu kommt noch eine Vielzahl an hochraffinierten künstlichen  und synthetischen Süssungsmitteln, die weiter unten beschrieben werden. Nicht nur der Zucker ist ein grosses Problem, auch die neuen hochraffinierten Süssungsmittel, die in verschiedenen Erscheinungsformen auf den Markt gekommen sind – und immer mehr werden.
Zucker kann einen Menschen geistig und körperlich im Handumdrehen aus der totalen Erschöpfung in einen überwachen, halluzinativen Zustand katapultieren. Doch Energie im Übermass wirkt explosiv. Kein anderes Nahrungsmittel auf diesem Planeten hat solche Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen wie der Zucker.
Wie das im Einzelnen geschieht, kann uns die Wissenschaft von den Hormonen, die Endokrinologie, mittlerweile recht genau erklären. Schliesslich ist das Gehirn sicherlich das empfindlichste Organ unseres Körpers und kann schon auf kleinste Veränderungen extrem reagieren. Der Psychologe Anthony Sclafani vom Brooklyn College in New York glaubt, Zucker mache süchtig, weil die ständige Zuckerzufuhr die Verschaltungen im Gehirn verändere.
Zucker manipuliert das Gehirn, und zwar gleich in mehrfacher Weise.

  • Zucker erzeugt im Gehirn die gleichen Aktivitätsmuster wie süchtig machende Drogen.
  • Entzugserscheinungen sind Ängstlichkeit, Zähneklappern, innere Unruhe, Nervosität, Ungeduld und Aggressivität.
  • Er stimuliert eine bestimmte Region tief im Inneren des Gehirns, das sogenannte mesolimbische System, im Bereich einer Zone namens „Nucleus accumbens“. Dort befinden sich Rezeptoren für das Hormon Dopamin. Wenn diese stimuliert werden, löst das Glücksgefühle aus.
  • Die Selbstkontrollmechanismen versagen.
  • Die Lernfähigkeit und die Intelligenz nehmen ab.
  • Die Hirnleistung insgesamt wird gestört.
  • Der Zucker prägt auch negativ Gefühle, Stimmung, Glück und Wohlbefinden.

Erschwerend kommt hinzu, dass nicht jeder unter dem Begriff „Zucker“ dasselbe versteht. Um Missverständnisse von vornherein auszuschliessen, ist eine klare Definition nötig. Mit dem Begriff Zucker ist hier lediglich der chemisch reine, isolierte Industriezucker gemeint, der aus seinem ursprünglichen Verband herausgelöst wurde, z.B. aus Rüben. Bei der Besprechung aller Fragen rund um den Zucker ist daher die scharfe Trennung zwischen dem Begriff „Kohlenhydrate als Lebensmittel“ und dem Begriff „Kohlehydrat“, für den der isolierte Industriezucker steht, unerlässlich.

Prüfen Sie sich selber: Sind Sie von Zucker abhängig?

Achten Sie beim Kauf von Lebensmittel auf die Zusammensetzung. Denn der Zucker hat seinen Charakter geändert. Er ist allgegenwärtig. Er ist zum ständigen Begleiter geworden, auch ohne dass das gewünscht wird.

  • Können Sie wirklich über längere Zeit auf Zucker verzichten oder greifen Sie regelmässig zu zuckerhaltigen Nahrungsmitteln?
  • Wie lange dauert es, bis Sie wieder zu zuckerhaltigen Produkten greifen?

Sind Sie nicht in der Lage auf zuckerhaltige Produkte zu verzichten – wobei nicht nur zwei oder drei Wochen gemeint sind –  dann sind Sie dem Zucker verfallen. Sie haben den „Zucker-Blues“!

Der Organismus braucht Kohlenhydrate als Energiespender, aber er braucht keinen Industriezucker! Weil der Zucker so wichtig ist, kann der Körper ihn aus fast jeder Nahrungsquelle gewinnen, die die Natur ihm bietet. Was die Natur allerdings nicht kennt, ist Zucker pur. Das weisse, süsse Pulver kommt in der Natur nirgends vor. Für den menschlichen Körper war das über Jahrmillionen der Normalzustand, darauf ist er ausgelegt. Denn Zucker ist von Natur aus völlig unschädlich, sowohl in den Pflanzen, in denen er vorkommt, als auch in den Mengen, die sie beinhalten. Der Zucker war noch eingebunden in seinen natürlichen Zusammenhang. Die süssen Früchte, die man immer und überall kaufen kann, waren früher ganz selten, es gab sie in hiesigen Breiten nur im Sommer und Herbstanfang. Solange es nur wenig Süsses gab, bestand auch keine Suchtgefahr. Der Mensch ist von Natur aus nicht eingestellt auf hohe Konzentrationen von Süssem.
Es geht also beim Zuckerproblem in erster Linie um die Frage, ob tatsächlich ein Unterschied in der physiologischen Wirkung zwischen dem Genuss von Industriezucker und dem Genuss von kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln besteht.
Ich werde bei diesem Thema bei einfachen Grundlagen bleiben und nicht in die Tiefen der Wissenschaft eintauchen, denn dabei kann man sich schnell in den Details verlaufen und die Übersicht verlieren. Auf der anderen Seite bieten das Internet und Bücher dem Interessierten sehr viele Informationen, die sehr einfach zugänglich sind.

Medizin aus Zucker: Süsse Versprechen

Glykomik-Forscher (Glykobiologie) ergründen, welche Rolle komplexe Kohlenhydrate – kurz gesagt: Zuckermoleküle – im Körper spielen. Denn die Zuckerverbindungen liefern nicht nur Energie oder stabilisieren als Baumaterial Bindegewebe. Zucker helfen Zellen, miteinander zu kommunizieren und sich zu komplexen Organen zusammenzuschliessen, sie organisieren das Immunsystem oder tarnen Krebszellen. Viele Krankheiten hängen mit bestimmten Zuckermolekülen zusammen, und das wollen Forscher für die Entwicklung neuer Medikamente nutzen.
Wie kleine Antennen ragen die Zuckermoleküle aus einer Zelle. Bei Proteinen und Fetten dienen sie als Andockstellen für Mikroorganismen und Krankheitserreger aller Art.

Doch warum erst jetzt? Schliesslich ist seit längerem bekannt, dass Kohlenhydrate (u. a. Zucker) neben den Proteinen (Eiweissstoffe) und den Genen zu den wichtigsten Bausteinen unseres Körpers zählen. Forscher haben sich lange an den körpereigenen Glykanen (Zuckerketten) die Zähne ausgebissen. Kurzum: Biologische aktive Zucker sind ungeheuer komplex. Entsprechend schwierig ist es, sie zu analysieren und herzustellen.
Es ist Forschern nun gelungen, einen Roboter zu entwickeln (ca. 2006), mit dem sich ein Zuckermolekül binnen Stunden synthetisieren, also künstlich herstellen lässt.
Die dabei angewandte chemische Methode sei der althergebrachten, biologischen haushoch überlegen, sagen die Wissenschaftler, auch deswegen, weil sich die komplexen Kohlenhydrate massenweise und absolut rein gewinnen lassen. Die Wissenschaftler nutzen diesen Zucker, um für viele Krankheiten neuartige Medikamente zu entwickeln. Dabei wollen Sie sich die Tatsache zunutze machen, dass praktisch jede menschliche Krankheit von Glykanen beeinflusst wird.
Mit relativ wenig Aufwand kann der menschliche Organismus Zuckermoleküle aber selbst herstellen; die Kohlenhydrate aus den Lebensmitteln liefern dafür das Ausgangsmaterial. Die Informationen, die der Körper in den hoch spezialisierten Zuckermolekülen speichern kann, sind enorm.

Man kann deswegen mit Sicherheit sagen, dass die Wissenschaft an dem Ziel scheitern wird, auf diesem Wege einen positiven, unterstützenden Einfluss auf Krankheiten zu erzielen. Denn der Körper lässt sich nicht täuschen: er will keine künstlichen oder synthetischen und hoch raffinierten Zucker!

Um die Zuckerforschung zu verstehen, muss man auf die Moleküle fokussieren, aus denen die Körperzellen zusammengesetzt sind. Bis vor einiger Zeit (bis ca. 2000) ging die Molekularbiologie davon aus, dass biologische Information in der Zelle einen einfachen Weg geht: Die DNA liefert die Bauanleitung für Eiweissmoleküle, die Proteine. Und diese wiederum erfüllen als Enzyme, Botenstoffe oder Bauteile von Zellen wichtige Aufgaben. Dieser Ansatz ist heute überholt. Durch die Erkenntnisse der Glykomik-Forscher hat sich dieses Bild stark gewandelt. Wie ist der Stand der Dinge heute? Die Zuckerforschung steckt im Jahr 2013 nach wie vor erst in den Kinderschuhen. (Mehr Informationen finden über Glykomik-Forscher im Internet)
Mehr als 70 Prozent aller Proteine im menschlichen Körper sind glykosyliert: An den Aminosäuren, aus denen das Protein aufgebaut ist, hängen noch die typischen ringförmigen Zuckermoleküle, die Glykane. Das Molekül heisst dann Glykoprotein. Auch viele Fette tragen Zuckeranhängsel mit sich herum. Und weil die Wände von Zellen aus Proteinen und Fetten bestehen, ist jede Zelle im Körper in einen Zuckerpelz gehüllt. Wie Antennen ragen die Zuckermoleküle aus der Zelle heraus. Sie sind eine Art Aussenposten der Zelle: Sie leiten wichtige Botschaften nach innen weiter und sind die erste Andockstation für Besucher.
Die Zellen kommunizieren auch untereinander mit Hilfe der Zuckermoleküle. Bei Entzündungen packen bestimmte Proteine, Selektine genannt, die weissen Blutkörperchen an ihren Zuckerantennen, locken sie aus dem Blutstrom und geleiten sie durch die Wand des Blutgefässes in das dahinter liegende verletzte Gewebe.
Und das Immunsystem erkennt an der Zuckerstruktur von Zellen, ob diese zum Körper gehören oder vernichtet werden müssen. Die verschiedenen Blutgruppen unterscheiden sich nur durch ein Zuckermolekül auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen. Dieses Detail sorgt dafür, dass Blutgruppen untereinander unverträglich sind.

Kohlenhydrate sind nicht gleich Kohlenhydrate

Natürlich bagatellisiert die Zuckerindustrie die gesundheitlichen Folgen des Zuckerkonsums mit Gegengutachten und verschiedenen Analysen, die aber vor allem einen Zweck verfolgen. Denn schliesslich will die Industrie ihre Ware ja an die Frau/den Mann bringen.

Kohlenhydrate spielen eine wichtige Rolle für unsere Ernährung: Sie versorgen den Körper mit Energie. Dabei ist Kohlenhydrat aber nicht gleich Kohlenhydrat! In den vergangenen Jahren ist das Interesse an Kohlenhydraten ebenso wie eine zunehmend differenzierte Betrachtung der funktionellen Eigenschaften unterschiedlicher Kohlenhydrate und der Art, wie sie dem Körper Energie zur Verfügung stellen, stetig gewachsen. Längst weiss man, dass nicht mehr nur die Kohlenhydratmenge an sich, sondern auch die Art der Kohlenhydrate und deren physiologische Wirkung auf Übergewicht-/Fettleibigkeit (Adipositas), Alzheimer-Krankheit, Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Blutglukose- und Insulinspiegel im Rahmen einer gesunden Ernährung berücksichtigt werden sollten. Auch beginnen in diesem Bereich die Grenzen zwischen Natur und Kultur, zwischen „natürlichen“, „naturidentischen“ und „künstlichen“ Süssungsmitteln zu verschwimmen. Dabei sind den Empfehlungen der Ernährungswissenschaft die langsam verdaulichen Kohlenhydrate den schnell verfügbaren Kohlenhydraten vorzuziehen.
Warum das so ist, siehe unten unter Polysacharide/Komplexe Zuckerverbindungen/Mehrfachzucker/Dreifachzucker.

Insulin ist übrigens das einzige Hormon, was unseren Blutzuckerspiegel senkt. Demgegenüber stehen 5 Hormone (Glukagon, Adrenalin, Noradrenalin, Somatotropin, Cortisol), die ihn anheben können. Warum ist die Blutzuckersteigerung (überlebens-)wichtiger als die Senkung? Kann das ein Zufall sein? Sicher hat sich der Schöpfer oder die Evolution sich auch etwas dabei gedacht.

In der makrobiotischen Sichtweise ist Zucker extrem Yin-geprägt, das heisst, er entwickelt eine sich sehr stark ausdehnende Kraft, gleichsam eine Zentrifugalkraft im Körper. Bei stetiger Einnahme ist es sehr schwer, diese Kräfte wieder zu neutralisieren.  
Am Ende dieses Kapitels finden Sie eine Tabelle, in der die Süssungsmittel namentlich genannt und mit Verzehrempfehlungen aufgelistet werden.

Zusammenfassung einiger Symptome durch zufiel Zuckerkonsum:

  • Unerklärliche Müdigkeit,
  • Antriebs und Energielosigkeit,
  • Organschädigungen (z.B. Fettleber)
  • Depressionen,
  • Angstzustände,
  • Zucker wirkt sich negativ auf die Mikroorganismus im Darm aus.
  • Magen und Darmprobleme wie Völlegefühle,
  • Blähungen,
  • Durchfall und Verstopfung,
  • Haarausfall,
  • Hautkrankheiten,
  • Pilzbefall,
  • Menstruationsbeschwerden,
  • Nervosität,
  • Schlafstörungen,
  • Konzentrationsschwäche bis hin zu geistiger Verwirrtheit
  • Der Körper wird anfällig für "Infektionskrankheiten". Sein Immunsystem ist am Boden und nicht mehr fähig, den Körper angemessen zu schützen.
  • Es kommt zu einem chronisch erhöhten Insulinspiegel. Dieser wirkt im Körper einerseits entzündungsfördernd und somit ganz pauschal beschleunigend auf die Entwicklung vieler chronischen Krankheiten.
  • Andererseits führt die sog. Hyperinsulinämie im Körper zu einem Insulinmangel im Gehirn. Ein Insulinmangel im Gehirn aber kann zu Vergesslichkeit und schliesslich sogar zu Alzheimer führen.
  • Zucker macht süchtig
  • Krebszellen lieben Zucker
  • Gewichtszunahme und Diabetes
  • Zucker beeinträchtigt das Gehirn
  • Impotenz
  • Depressionen und Angststörungen
  • Du fühlst dich ständig müde
  • Du leidest häufiger unter Blaseninfekten oder Pilzinfektionen

Zuckerarten und ihre Unterscheidung

Es ist grundlegend, die Zuckerarten genauer zu unterscheiden:

Monosacharide/Einfachzucker

kommen beispielsweise in Obst und Honig vor. Zu den Monosachariden gehören Glukose/Dextrose, Galaktose und Fruktose/Lävulose.
Einfachzucker werden rasch verbrannt, wobei das Blut deutlich saurer wird. Um diesen extremen Yin-Zustand zu kompensieren, sondert die Bauchspeicheldrüse Insulin ab, ein Yang-Hormon, wodurch der überschüssige Zucker im Blut in die Zellen des Körpers gelangen kann. Die Oxidierung der Glukose, dem Endprodukt des gesamten Zuckerstoffwechsels, bewirkt einen Energieschub, wobei Kohlendioxid und Wasser als Abfallstoffe abgegeben werden. Die Bauchspeicheldrüse wird dabei sehr in Mitleidenschaft gezogen.

Disacchariden/Zweifachzucker

kommen vor allem in Rohrzucker und Milch vor. Hierzu gehören Saccharose bestehend aus Glukose und Fruktose, Laktose bestehend aus Glukose und Galaktose und Maltose, bestehend aus zwei Glukosemolekülen. Auch Zweifachzucker werden rasch verbrannt, auch sie machen das Blut wieder saurer und rufen fast identische Nebenwirkungen hervor wie Einfachzucker.

Polysacharide/Komplexe Zuckerverbindungen/Mehrfachzucker/Dreifachzucker

sind aus mehreren Monosacchariden wie Amylose, Amylopektin, Glycogen und Cellulose zusammengesetzt. Sie kommen in Getreide, Bohnen, Gemüse und Meeresfrüchten vor. Die komplexen Zuckerverbindungen werden allmählich und fast gleichmässig von verschiedenen Mund-, Magen-, Bauchspeicheldrüsen- und Darm-Enzymen abgebaut und gehen langsamer in die Blutbahn über, nachdem sie in kleinere Saccharideeinheiten zerlegt worden sind. Während dieses Vorgangs bleibt der pH-Wert des Blutes schwach alkalisch.

Süssstoffe, Zuckeraustauschstoffe und Zuckeralkohole

sind entweder synthetisch hergestellt oder aus Pflanzen isolierte Bestandteile, deren Süsskraft ein Vielfaches des Zuckers beträgt, die aber bei weitem nicht den entsprechenden Nährwert aufweisen. Sie haben einen geringeren Einfluss auf den Blutzuckerspiegel, da sie unabhängig von Insulin verstoffwechselt werden. Diese Süssstoffe, Zuckeraustauschstoffe und Zuckeralkohole sollten strikte gemieden werden, denn sie haben einen sehr schlechten Einfluss auf unsere gesamte Hirntätigkeit. („Zuckeraustauschstoffe“ sind Zuckerersatzstoffe.)

Derivate

auch Abkömmlinge genannt, von lateinisch derivare, abfliessen, ableiten, bezeichnen in der Chemie aus entsprechenden Grundsubstanzen abgeleitete Stoffe von ähnlicher Struktur. Sie sind noch um einiges höher raffinierte Produkte als Süssstoffe und Zuckeraustauschstoffe. Diese Derivate sollten strikt gemieden werden, noch mehr als die Süssstoffe, denn ihr schlechter Einfluss auf unser gesamtes Körpersystem ist ungleich stärker.

Wenn der Stoffwechsel richtig funktioniert, stimmt auch das Verhältnis zwischen Glucose- und Sauerstoffgehalt im Blut. Dafür sorgen in erster Linie die Nebennierendrüsen. Wenn wir nun raffinierten Zucker zu uns nehmen, kann unsere auf Glucose eingestellte Körperchemie mit dieser Substanz zunächst nichts anfangen. Erst im Darm wird die Sucrose in vorverdaute Glucose umgewandelt, die dort wiederum absorbiert wird und ins Blut gelangt. Weil sich auf diese Weise die Glucosemenge im Blut drastisch erhöht, ist das fein tarierte Gleichgewicht zwischen Glucose und Sauerstoff empfindlich gestört. Der Körper gerät in eine Krise, auf die zunächst das Gehirn reagiert. Es ergiessen sich Hormone aus den Vorratslagern der Nebennieren und stellen die chemischen Stoffe für die Verarbeitung des Zuckers bereit. Das Insulin aus den endokrinen Inseln der Bauchspeicheldrüse wirkt den Nebennierenhormonen entgegen; es hat die Funktion, den Glucosespiegel im Blut niedrig zu halten. All dies geschieht in Alarmgeschwindigkeit. Die Ergebnisse sind vorhersagbar, denn läuft der Prozess zu schnell ab, schiesst er über das Ziel hinaus. Die Folge ist, dass der Glucosespiegel zu sehr absinkt, und die erste Krise schlägt in ihr Gegenteil um: Die Bauchspeicheldrüse muss ihre Produktion nun unverzüglich einstellen. Auch die Produktion bestimmter Nebennierenhormone wird gestoppt, während gleichzeitig andere Nebennierenhormone erneut ausgeschüttet werden, um die chemischen Prozesse umzukehren und den Glucosespiegel wieder ansteigen zu lassen. Dieser ganze Vorgang drückt sich unmittelbar in unserem Gemütszustand aus: Es geht mit unserem Gemüt auf und ab. Wiederholen sich solche Krisentage über Jahre, dann nehmen unsere Nebennieren irgendwann Schaden. Und das nicht, weil sie zu viel arbeiten mussten, sondern weil wir sie ständig zu Höchstleistungen aufgepeitscht haben.

Was hilft: Zucker vermeiden!

Die Endokrinologie lehrt uns, was man gegen diese dramatischen Folgen tun kann: Meiden Sie Zucker im Allgemeinen, also auch Rohr- und Rübenzucker, in jeder Form und Verkleidung! Die Bedeutung einer solchen Massnahme für die Ernährung kann gar nicht überschätzt werden.
Wenn wir Essen, verwandeln wir im Verdauungsprozess Nahrung in Glucose um, einen einfachen Zucker, eine Yin-Substanz. Die Glucose gelangt durch das Blut in die Bauchspeicheldrüse, wo der erhöhte Glucosespiegel/Blutzucker die Produktion der Yang-Substanz Insulin anregt. Das Insulin wird nun mit dem Blut in die Leber transportiert, in der die überschüssige Glucose wiederum in Glycogen (ein komplexer Zucker, ebenfalls eine Yang-Substanz) umgewandelt wird. Und dieses Glycogen wird in der Leber eingelagert.

Sinkt der Glucosespiegel im Blut, dann werden Nebennierenrinde und Hirnanhangdrüse zur Ausschüttung eines Hormons (des ACTH , eine Yin-Substanz) angeregt. Durch die Umwandlung eines Teils des in der Leber eingelagerten Glycogens in Glucose erhöht dieses Hormon nun wieder den Glucosespiegel. In einem gesunden Körper wird der Glucosespiegel also durch das Zusammenspiel von Insulin (Yang) und ACTH (Yin) auf einer bestimmten Höhe gehalten. Bei einer ungenügenden Versorgung mit Insulin kann die Leber dagegen nicht in ausreichendem Masse Glucose in Glycogen umwandeln – das nennt man Diabetes. Eine übermässige Anregung der Bauchspeicheldrüse durch zuviel Zucker, Honig oder Früchte führt also zunächst zu Hyperinsulinismus und Hypoglykämie und dann zu Diabetes – der nächsten Stufe des „Zucker-Blues“.

Eine wichtige Frage ist in unserer heutigen Zeit:

Warum gibt unsere Bauchspeicheldrüse (Pankreas) bei immer mehr Menschen schon in kurzer Zeit ihren Geist auf? Wenn Du über längere Zeit Nahrungsmittel vertilgst die einen hohen Blutzuckerspiegel hervorruft, bist Du in wenigen Jahren gegen  Insulin resistent oder anders gesagt: Deine Körperzellen sprechen nicht mehr auf Insulin an. Deshalb versucht die Bauchspeicheldrüse mit erhöhter Insulinproduktion (Hyperinsulinämie) gegenzusteuern, was auf lange Sicht nicht funktioniert, weil den Betazellen (als Betazellen werden die insulinproduzierenden Zellen in den Langerhans-Inseln des Pankreas bezeichnet)  irgendwann die Luft ausgeht. So verhungert man allmählich an vollen Töpfen. Zwar schwimmen in der Blutbahn containerweise Zuckerladungen herum, aber in den Körperzellen herrscht akuter Energienotstand. Ein schizophrener Zustand, der unser Gehirn in Alarmstimmung versetzt. Deshalb erteilt es uns den Auftrag, weiter nach noch mehr Energie in möglichst süßer Form zu suchen – hinlänglich als Heißhunger bekannt. Kein Wunder also, dass die meisten Menschen in den Industrienationen ständig Pausensnacks verdrücken.
Diese schleichende Zuckersucht führt im weiteren Verlauf zu Übergewicht, Verfettung von Organen, Diabetes Typ 2, Herzkreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Hypercholesterinämie, chronischen Entzündungen, Gicht, Akne ... die Liste könnte hier endlos fortgeführt werden. Und immer mit im Boot: die allseits so beliebte Kartoffelknolle.

Übermässiger Zuckerkonsum zieht früher oder später jedes einzelne Organ in Mitleidenschaft. Zunächst wird der Zucker in Form von Glucose (Glycogen) in der Leber gespeichert. Weil die Kapazität der Leber aber begrenzt ist, auf ca. 25 Gramm, wird sie sich bei täglichem Zuckerkonsum (gemeint ist natürlich der über den Bedarf an natürlichem Zucker hinaus zu sich genommene raffinierte Zucker) bald aufblähen wie ein Luftballon. Sobald die Aufnahmefähigkeit der Leber erschöpft ist, wird das überschüssige Glycogen in Form von Fettsäuren ins Blut zurückgeführt. Diese Fettsäuren kommen mit dem Blut im gesamten Körper herum und lagern sich besonders in den wenig aktiven Bereichen an: an Bauch, Gesäss, Brüsten und Hüften. Wenn immer mehr Menschen auf der Welt dick werden, dann könnte das an den versteckten Talenten des Zuckers liegen, denn er kann sich auch in Fett verwandeln. Die Leber muss den überschüssigen Zucker verarbeiten und hat keine andere Möglichkeit, als ihn in Leberfett umzuwandeln. Wenn das passiert, wird die Leber krank, wie bei einem Alkoholiker. Diese Fähigkeit des Körpers, Zucker in Fett zu verwandeln, wird ihm nun zum Verhängnis. Die Bauchspeicheldrüse muss zusätzlich Insulin produzieren, damit die Leber ihren Job machen kann. Das erhöht die Insulinlevel überall im Körper. Das verwandelt Energie in Fettzellen. Das wiederum führt zu Übergewicht. Zusätzlich geht die Meldung an das Gehirn, dass Sie immer noch hungrig sind. Zu viel Zucker führt zu Insulinresistenz, Stoffwechselkrankheiten, vorzeitigem Altern. Da die Zuckerflut aber nicht aufhört, entsteht immer mehr Fett, die Lagerstätte Leber ist irgendwann überfüllt, und dann werden die anderen Organe nach und nach mit Fett überzogen, einer gelblichen Masse. Der Zucker hat sozusagen seine Spur verwischt. Die heutige Wissenschaft starrt seit Jahrzehnten nur auf das Fett, auf die Fettwerte im Blut, und der Zucker kann in aller Ruhe weiter verkauft werden und sein zerstörerisches Werk fortsetzen. Zucker verändert auch die Blutfettwerte des Körpers, die sogenannten Triglyzeride, die als Risikofaktor für Herzkrankheiten gelten. Es ist nicht nur das Fett, das die Fettwerte im Blut bei vielen Menschen verschlechtert. Es ist auch der Zucker, der im Übermass vorhanden ist und im Körper zu Zwecken der Vorratshaltung in Fett verwandelt wird. Der Zucker ist unter anderem auch an der Verschlechterung der Cholesterinwerte beteiligt: Je mehr Zucker wir konsumieren, desto schlechter die Werte. Das Blutfett ist dann womöglich, zumindest teilweise, nur verwandelter Zucker.

Fettsäuren und die Folgen

Ist auch die Aufnahmefähigkeit dieser vergleichsweise sicheren Lagerorte erschöpft, verteilen sich die Fettsäuren über verschiedene Organe, z.B. Herz und Nieren. Die betroffenen Organe arbeiten daraufhin langsamer; ihr Gewebe degeneriert allmählich zu Fett, ausserdem bildet sich eine Schleimschicht um die Organe. Von der eingeschränkten Funktion lebenswichtiger Organe ist natürlich der gesamte Körper betroffen; er reagiert mit abnormen Veränderungen des Blutdrucks. Ausserdem ist raffinierter Zucker frei von Mineralien, die in Zuckerrohr und Zuckerrübe durchaus noch vorhanden sind. Folglich wird auch das parasympathische Nervensystem in Mitleidenschaft gezogen; Organe, die üblicherweise von hier aus gesteuert werden, etwa das Kleinhirn, versagen ihren Dienst ganz oder teilweise. Am Ende sind der Blutkreislauf und das lymphatische System von Fettsäuren überschwemmt; die Eigenschaften der roten Blutkörperchen verändern sich, es kommt zu einer Überproduktion von weissen Blutkörperchen, und die Zellerneuerung verlangsamt sich.
Diese Ansammlung kann auch die inneren Gewebe durchdringen, dabei die normalen Organfunktionen schwächen und sie schliesslich völlig blockieren. Fettansammlungen dieser Art können auch zu verschiedenen Krebsformen wie Tumoren der Brust, des Dickdarms und der Geschlechtsorgane führen.
Eine andere Art von Degeneration kann auftreten, wenn die Mineralstoffversorgung des Körpers mobilisiert wird, um den schwächenden Folgen des Konsums von Einfach- bzw. Zweifachzucker entgegenzuwirken. Um degenerative Wirkungen zu vermeiden, ist es wichtig, den Konsum von raffinierten Kohlehydraten und der natürlichen, in Milchprodukten und Obst vorkommenden Laktose und Fruktose zu verringern oder ganz zu vermeiden und stattdessen Kohlenhydrate – hauptsächlich in Form von Polysachariden/Komplexen Zuckerverbindungen – zu essen. Neben den oben erwähnten Krankheitsbildern sind Einfach- und Zweifachzucker in hohem Masse mit verantwortlich für Herzkrankheiten, Arteriosklerose, Krebs, Diabetes, Aids, Infektionskrankheiten, Osteoporose, Zahn- und Zahnfleischprobleme und die Entwicklung psychischer und emotionaler Probleme. Wenn im Körper plötzlich unkontrolliert Zellen wachsen und immer weiter wachsen, weil sie offenbar gut genährt werden, dann könnte das an der Nahrung liegen: Krebszellen lieben Zucker.
Unsere körperliche Anpassungsfähigkeit lässt nach, unser Immunsystem ist geschwächt, und wir können nicht mehr angemessen auf extreme Anforderungen reagieren – mag es sich nun um Hitze, Kälte, Moskitos oder Mikroben handeln. Ein übermässiger Zuckerkonsum zeigt auch negative Auswirkungen auf die Hirntätigkeit. Zentrale Bedeutung kommt hier der Glutaminsäure zu; einem lebenswichtigen Stoff, der in vielen Gemüsen enthalten ist. Die verschiedenen Komponenten der Glutaminsäure ergänzen sich gegenseitig und übermitteln dem Gehirn etwa Befehle, mit einer Aktion fortzufahren oder die Kontrolle über einen Vorgang zu übernehmen. Bei der Aufspaltung der Glutaminsäure in diese Komponenten spielt nun der Vitamin-B-Komplex eine entscheidende Rolle. Die Vitamine dieser Gruppe werden ihrerseits von Bakterien produziert, die symbiotisch im Darm leben. Nehmen wir nun täglich Zucker zu uns, so gehen diese Bakterien zugrunde, und unser körpereigener Vorrat an B-Vitaminen schrumpft empfindlich zusammen. Ein Zuviel an Zucker macht uns schläfrig; unsere Kombinationsgabe und unser Gedächtnis lassen nach.

Wichtig in diesem Zusammenhang: Wer für Zucker die Bezeichnung Kohlehydrate gebraucht, will uns mit Absicht in die Irre führen!

Viele Menschen sind der irrigen Vorstellung aufgesessen, sie könnten ihren niedrigen Blutzuckerspiegel mit einem Schokoriegel oder einer Limonade ausgleichen. Einen schlechteren Dienst kann man sich dabei kaum erweisen! Wenn Sie sich von ihrer Sucht befreien und in Zukunft auf Einfach- und Zweifachzucker verzichten, dann werden sie feststellen, dass sich der Glucosespiegel dauerhaft normalisiert. Zucker jeder Art hemmt die Absonderung von Magensäften und die natürliche Magentätigkeit. Nehmen wir Stärke und Zucker zusammen auf, dann gehen sie in einen Gärungsprozess über und werden in Kohlendioxide, Essigsäure, Alkohol und Wasser aufgespalten. Mit Ausnahme des Wassers handelt es sich hier um nicht verwertbare Substanzen – um Gifte. Verzehren wir Proteine zusammen mit Zucker, dann verfaulen sie in unserem Körper und werden in verschiedene Ptomaine und Leucomaine aufgespalten. Wieder haben wir es mit nicht verwertbaren Substanzen zu tun, stattdessen aber mit Fäulnisgiften.

Erfreulicherweise setzt sich die Erkenntnis immer mehr durch, dass die Basis jeder Therapie die vollwertige Ernährung sein muss. Diese ist dadurch gekennzeichnet, dass sie die nötigen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Fermente, Enzyme und Aromastoffe enthält, die als Vitalstoffe zusammengefasst werden. Sie ist dann Heilnahrung – und damit für einen optimalen Heilerfolg verantwortlich.

Die Zuckerlobby ist ein sehr erfolgreiches Netz aus Firmen, Bauern, Zuckerkonzernen, Nahrungsmittelindustrie, Softdrinks-Riesen, Verlegern, Journalisten. Daneben ist Zucker auch ein einträgliches Geschäft für die Medizin, also pharmazeutische Industrie, Forschung, Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken, Drogerien, Krankenkassen etc. All diese profitieren von den Kranken und machen ein grosses Geschäft. Alle gehören zusammen, sie bilden sozusagen ein System, das auch ein wirtschaftliches System ist, eines von globaler Bedeutung. Ohne Zucker würde dieses System zum grossen Teil zusammenbrechen. Alle genannten Akteure dieses Systems haben aber Verbindungen in die höchsten politischen Kreise, was es so schwer macht, die Macht des Zuckers zu brechen.

Warum verursachen Einfach- und Zweifachzucker so viele körperliche Probleme?

Das liegt daran, dass sie zu den am stärksten säurebildenden Nahrungsmitteln gehören. Dies beruht auf der Tatsache, dass das Endprodukt künstlich hergestellt und von basenbildenden Elementen wie Kalzium, Natrium, Kalium, Magnesium und Eisen getrennt wurde. Durch diesen Mineralienmangel neigen die Körperflüssigkeiten dazu, säurehaltig zu werden. Das Ergebnis ist eine Fehlfunktion des autonomen Nervensystems, der Hormonsysteme, der verschiedenen Organe und der Enzymaktivitäten. Dies macht den Körper unfähig, die homeostatischen Bedingungen zu stabilisieren, beispielsweise des Blutzuckerspiegels und der basischen Körperflüssigkeiten. Warum aber ist es so wichtig, dass die Körperflüssigkeiten basisch sind? – Wenn wir diesen basischen Zustand nicht aufrechterhalten können, dann können wir auch keine gesunden Zellen bewahren. Wenn die Zellen nicht gesund sind, werden die Organe krank. Wenn die Organe krank sind, werden die Körperflüssigkeiten sauer und die Zellen werden noch kränker. Dies setzt sich fort, und schliesslich tritt eine von vielen sogenannten Krankheiten auf. In diesem fortschreitenden Krankheitsprozess nehmen generell auch psychische und emotionale Probleme zu. Diese Entwicklung psychischer und emotionaler Probleme ist eine andere gefährliche Folge des übermässigen Zuckerkonsums. Zucker kann starke emotionale Verwirrungen wie Angst, Unruhe, Traurigkeit, Verdruss, Depression, Wut und Hoffnungsverlust auslösen und kann auch zu schizophrenen und destruktiven Verhaltensweisen beitragen. Dies, weil weisser Zucker die Vitamine B1, B3 und B6 raubt, welche den Zuckerstoffwechsel im Gehirn kontrollieren. Zucker ist besonders bedeutsam für die Entwicklung von Viren, weil er zu den für das Wachstum von Mikroben vorteilhaftesten Nahrungsmitteln gehört. Mit Sicherheit können wir dem Körper keine Nährstoffe zuführen, wenn wir Zucker essen, denn er ist ein Nährstoffräuber: Einerseits, weil im Zucker keine Nährstoffe vorhanden sind, Zucker aber zum Abbau im Körper gewisse Stoffe benötigt, andererseits, weil der Stress, den wir mit Zucker physisch, aber auch psychisch konkret erleben, selbst auch Nährstoffe verbraucht.

Zane Andrews von der Monash-Universität in Melbourne hat den Zusammenhang von Hungersignalen und Appetitkontrolle untersucht. Dabei fand er heraus, dass bestimmte Nährstoffe die ursprüngliche Balance besonders schnell aus dem Gleichgewicht bringen. „Je mehr Monosacharide/Einfachzucker und Disacchariden/Zweifachzucker jemand isst, umso mehr Zellen zur Appetitkontrolle gehen verloren und umso mehr isst man“, erklärt der australische Endokrinologe.

Freie Radikale zerstören die Nervenzellen „POMC“

Bei leerem Magen signalisiert das Hormon Ghrelin dem Gehirn „Hunger“. Nach einer ausreichend grossen Mahlzeit kommen Nervenzellen mit dem Namen POMC ins Spiel: Sie signalisieren dem Körper das Sättigungsgefühl. Doch freie Radikale greifen die Appetitstopper an. Je mehr POMC die aggressiven Sauerstoffverbindungen vernichtet haben, umso weniger kann der Mensch beurteilen, ob er schon satt ist oder nicht. Den Verfall der Zellen für die Appetitkontrolle sieht Zane Andrews als einen wichtigen Grund dafür, warum viele Menschen im mittleren Alter zunehmen. Diese Entwicklung verstärkt sich etwa seit den 1970er Jahren deutlich, weil die Ernährung heute besonders viele Kohlenhydrate und Zucker enthält. Die Forschungsergebnisse hat das Wissenschaftsmagazin „Nature“ veröffentlicht: Monosacharide/Einfachzucker und Disacchariden/Zweifachzucker lassen die Zellen zur Appetitkontrolle im Gehirn schneller sterben. Die Folgen sind mehr Hunger und Übergewicht. Mit zunehmendem Alter bauen sich die Zellen für die Appetitkontrolle im Gehirn ab. Schuld an dem Verfall sind freie Radikale, die besonders gut gedeihen, wenn jemand viel Monosacharide/Einfachzucker und Disacchariden/Zweifachzucker zu sich nimmt. Die Folgen sind verstärkter Hunger und letztlich Übergewicht. Zu viel Zucker über einen langen Zeitraum schadet aber auch den Gehirnzellen. Vor allem das klare Denken und das Erinnerungsvermögen werden durch den hohen Konsum dieses Süssungsmittels beeinträchtigt. Besonders in Lernphasen, in denen wir uns etwas merken müssen, ist „Süsses" unvorteilhaft, wie Forscher der Universität Los Angeles herausgefunden haben.

Warum haben wir Heisshunger auf Zucker?

Einer der Hauptgründe für starkes Verlangen nach Zucker ist der ständige Verzehr tierischer Nahrungsmittel wie Fleisch, Käse, Geflügel und Eier, aber auch von zu viel Salz. Solche Produkte liefern grosse Mengen Fett, die als Energielieferant für die Muskeln genutzt werden, die aber für das Gehirn, das nur Glukose verarbeitet, nutzlos sind. Ein fleischessender Mensch entwickelt deshalb Heisshunger auf glukosehaltige Nahrungsmittel. Getreide sind in diesem Fall die besten Nahrungsmittel, aber sie benötigen mehrere Stunden, um verdaut, assimiliert und in Blutzucker umgewandelt zu werden. Emotionale Probleme und zu viel Stress in unserem Leben werden auch häufig mit Süssem behandelt, was wiederum einen neuen Kreislauf von Abhängigkeiten in Gang setzt.

Über Süssstoffe

Ich werde auch hier nur das Wichtigste beleuchten und aufzeigen. 1878 wurde der erste synthetische bzw. künstliche Süssstoff von dem Chemiker Constantin Fahlberg hergestellt. Süssstoffe, die synthetisch bzw. künstlich sind, entwickeln eine sehr grosse zerstörerische Kraft in unserem Körper und unserer Psyche und gehören zu den „Erzfeinden“ der Volksgesundheit. Alle Süssstoffe sind hochraffinierte Produkte, das niemals gesundheitsfördernde Wirkung haben können. Alles, ohne Ausnahme, was wir essen und was synthetisch bzw. künstlich hergestellt und ausserdem hochraffiniert wurde, besitzt diese Kraft der Zerstörung, im menschlichen und im tierischen Organismus, über kurz oder lang gesehen. Süssstoffe liefern keine Kalorien und schmecken schon in winzigen Mengen viel süsser als Zucker. Doch ersetzen können sie die süssen Kristalle nicht. Sie erzeugen nicht das gleiche Mundgefühl, nicht die gleiche Befriedigung des Süsshungers wie natürliche Süsse. Der entscheidende Nachteil ist, dass sie den Körper um die Stimmungsaufhellung betrügen. Das Süss-Signal löst im Gehirn den Reflex „Insulin ausschütten“ aus, ebenso wie richtiger Zucker. Das Hormon stürzt sich dann auf den noch im Blutstrom befindlichen Blutzucker und führt ihn der Weiterverarbeitung zu, was zu einem niedrigen Blutzuckerspiegel führt. Niedriger Blutzuckerspiegel oder Hypoglykämie jedoch löst die Alarmmeldung ans Gehirn aus: Hunger! Dieser falsche Alarm kann verheerende Folgen für Ihre Gesundheit haben! Bei einer Unterzuckerung sinkt der Zuckergehalt im Körper so weit ab, dass die Funktionsfähigkeit der Zellen beeinträchtigt wird. Hypoglykämien können abhängig von ihrem Ausmass und bei wiederholtem Auftreten zu Schäden am Gehirn bis hin zum Tode führen. Die Wissenschaftler glauben, dass Süssstoffe den Stoffwechsel des Körpers durcheinanderbringen. Gibt es keine Verbindung mehr zwischen Süsse und Kalorien, fährt der Körper irgendwann bei süssen Mahlzeiten die Verdauung nicht mehr auf das normale Mass hoch. Die Nährstoffe werden schlechter verwertet, und der Körper verlangt nach immer mehr Kalorien. Das scheint auch dann der Fall zu bleiben, wenn der Süssstoff wieder durch Zucker ersetzt wird.

Während echte Süssspeisen im Gehirn die Bildung von Serotonin, den Botenstoff fürs Wohlbefinden, anregen, leisten Süssstoffe dies nicht. Der Toxikologe Dr. Hermann Kruse machte in einem Fernsehinterview folgende Aussage: Es bestehe der Verdacht, dass Aspartam einen Beitrag zur Entstehung von Krebs leistet. Daraufhin wurde er 1999 vom Hersteller vor Gericht gezogen. In dem folgenden Gerichtsverfahren legten beide Seiten zusammen 166 Studien vor. Davon stuften 83 Studien Aspartam als unbedenklich ein, 83 Studien bewerteten den Süssstoff dagegen aus unterschiedlichen Gründen als problematisch. Das Gericht sah sich nicht in der Lage, anhand dieser Daten einen gesundheitlich begründeten und fundierten Entscheid zu fällen. Es werden sich leider immer Wissenschaftler finden, die gegen Bezahlung von Herstellerfirmen Studien und Gutachten in Auftrag nehmen. Dabei ist es in wissenschaftlichen Kreisen durchaus bekannt, dass die stetige Einnahme eines Giftes in kleinen Mengen schlimmer ist als eine grössere Menge auf einmal.

Quizfrage: Wer hat alle Studien unbedenklich finanziert, individuell zusammengestellt und interpretiert? – Wir sogenannten Laien können uns aber selbst einen Einblick in das Verwirrspiel verschaffen: Wer die Naturgesetze studiert, wird selbst herausfinden, was unserer Gesundheit zuträglich ist. 

Zuckeraustauschstoffe und Zuckeralkohole

sind süss schmeckende Kohlenhydrate, die einen geringeren Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben als Haushaltszucker, da sie unabhängig von Insulin verstoffwechselt werden. Daher werden sie in der Diabetikernahrung verwendet, man findet sie aber auch in Kaugummis, Zahnpasta etc., da sie nicht kariogen, also kariesfördernd, wirken. Ihre Süsskraft ist ähnlich der des Haushaltszucker s (Saccharose), also niedriger als bei Süssstoffen. Sie werden u.a. aus Früchten und Gemüse gewonnen. Sie können jedoch in grösseren Mengen – mehr als 20 bis 30 g pro Tag – Blähungen hervorrufen und abführend wirken, weil sie im Darmtrakt nur langsam resorbiert werden, dort Wasser binden und so den Stuhl verflüssigen. Auch wenn diese Produkte natürlichen Ursprungs sind, darf man nicht vergessen, dass sie aus einem anderen Lebensmittel extrahiert und raffiniert wurden.

Wie man sein Verlangen nach raffiniertem Zucker stoppt

Der erste Schritt ist der Verzicht auf den Verzehr weissen Zuckers. Essen Sie Karotten, Kürbisse, weissen Rettich und andere süsse Gemüse, dazu Getreide, Zwiebeln und einheimisches Obst (aber nicht getrocknet oder gedörrt), um die Gelüste in den Griff zu bekommen. Reduzieren Sie massiv den Anteil von tierischen Produkten und zügeln Sie den Einsatz von Salz – also keine Salzstengeln, Salznüsse, Chips etc.
Kauen Sie jeden Bissen so gut, dass er letztlich süsslich schmeckt. In der unten stehenden Süssmittel-Tabelle sehen Sie, was sonst noch möglich wäre, um die Gelüsten nach Süssem zu befriedigen, aber auch diese Alternativen sollten mit Zurückhaltung genossen werden.
Stärken Sie die Nebennieren mit Ingwerkompressen oder Rizinusölpackungen auf den Nieren. Trinken Sie nicht zu viel, also etwa 1.5 Liter über den Tag verteilt. Gehen Sie in die Sauna, um alte Fett- und Salzablagerungen zwischen den Geweben und Blutkapillaren auszuscheiden und die Versteifungen der Muskeln zu lösen. Nehmen Sie ein Salzbad (dazu brauchen Sie ca. 1,5 Kg Salz; ich empfehle das basisch-mineralische Badesalz „Meine Base“ von der Firma Jentschura), zwischen einer und fünf Stunden; der pH-Wert sollte 8,5 betragen und die Wassertemperatur 36 bis 37°.
Noch ein Tipp: Spazieren Sie früh morgens barfuss auf noch taufrischem Gras: Dies stimuliert durch die Füsse indirekt die Nieren.
Weissen Zucker abzusetzen ist für viele Menschen eine grosse Herausforderung. Deshalb kann es einige Zeit benötigen, um den übermässigen Zuckerkonsum zu reduzieren oder, besser noch, ganz zu beenden. Geben Sie niemals den Versuch auf, an sich zu arbeiten, selbst wenn Sie es schon unzählige Male versucht, aber leider noch nicht geschafft haben.

Zum Weiterlesen:
„Zucker Blues – Suchtstoff Zucker“ von William Dufty, ISBN 3-86150-164-3
„Zucker, Zucker...: Krank durch Fabrikzucker. Von süßen Gewohnheiten, dunklen Machenschaften und bösen Folgen für unsere Gesundheit“ von Dr. med. Max Otto Bruker ISBN978-3-89189-034-9
„Garantiert Gesundheits-Gefährdend“ Wie uns die Zucker-Mafia krank macht von Hans-Ulrich Grimm, ISBN 978-3-426-27588-7

Alle Süssungsmittel sind mit Vorsicht zu gebrauchen!

Name

Empfehlungen

Acesulfam

vermeiden

Acesulfam-K

vermeiden

Agavendicksaft

ab und zu

Ahorndicksaft

ab und zu

Alitam

vermeiden

Amasake

ab und zu

Amino Sweet (früher Aspartam)

vermeiden

Apfeldicksaft

ab und zu

Aspartam

vermeiden

Aspartam-Acesulfam-Salz

vermeiden

Assugrin

vermeiden

Bernadam

vermeiden

Birnel

ab und zu

Brazzein

vermeiden

Canderel

vermeiden

Carrelam

vermeiden

Cyclamat

vermeiden

Dattelmark

ab und zu

Dulcin

vermeiden

Erythrit, Erythritol, Sukrin

vermeiden

Fructose

sehr selten

Früchte, einheimische

saisonal

Früchte, tropische

sehr selten

Gerstenmalz

ab und zu

Hernandulcin

vermeiden

Hesperidin

vermeiden

Hesperitin

vermeiden

Honig

ab und zu

Invertzucker

vermeiden

Isomalt

vermeiden

Johannisbrotdicksaft

ab und zu

Kandiszucker

vermeiden

Karottenkonzentrat

ab und zu

Kokoszucker

sehr selten

Lactit, Lactitol

vermeiden

Lugdunam

vermeiden

Luo Han Guo

ab und zu

Mabinlin

vermeiden

Maisdicksaft

ab und zu

Maltit

vermeiden

Maltose, Malzzucker

vermeiden

Maniokdicksaft

ab und zu

Mannit, Mannitol

vermeiden

Mannose

vermeiden

Melasse

vermeiden

Melezitose

vermeiden

Milchzucker

vermeiden

Miraculin

vermeiden

Monellin

vermeiden

Naringin

vermeiden

Neohespertin

vermeiden

Neotam

vermeiden

Nutrasweet

vermeiden

Pentalin

vermeiden

Raffinose

vermeiden

Randendicksaft

ab und zu

Reismalz

ab und zu

Rhamnose

vermeiden

Rohrrohrzucker

sehr selten

Rohrzucker

sehr selten

Rubus Produkte

ab und zu

Saccharin

vermeiden

Saccharose, Weisserzucker, Kristallzucker, Haushaltszucker

vermeiden

Sorbit

vermeiden

Splenda

vermeiden

Stachyose

vermeiden

Stevia Produkte

ab und zu

Sucanat

sehr selten

Sucralose

vermeiden

Sucramit

vermeiden

Sucranet

vermeiden

Sucrodiphenat

vermeiden

Sucrononat

vermeiden

Sucrooctat

vermeiden

Suosan

vermeiden

Superaspertam

vermeiden

Thaumatin

vermeiden

Topinamburdicksaft

ab und zu

Traubenzucker

vermeiden

Trehalose, Mykose

vermeiden

Ursüsse

vermeiden

Vollrohrzucker

sehr selten

Weizendicksaft

ab und zu

Xylit, Xylitol

vermeiden

Zuckerrohrmellasse

sehr selten

Zuckerrübendicksaft

sehr selten