Wasser, das Elixier allen Lebens.

Aktualisiert: März 2018

Wasser, die Verbindung von Sauerstoff und Wasserstoff, ist die Ursubstanz allen Lebens. Es ist das beste Heilmittel dieser Erde und birgt viele Geheimnisse, die wir erst jetzt wieder zu entschlüsseln beginnen. Wasser ist unverzichtbar bei jedem Heilungsprozess, es reinigt unseren Körper von innen und scheidet die Giftprodukte und die Schlacken, die wir täglich zu uns nehmen und produzieren, wieder aus. Wasser in guter Qualität ist ein Universalheilmittel. 99 Prozent aller Stoffwechselvorgänge in unserem Organismus sind an das Vorhandensein von Wasser gebunden.

Wenn der Körper ein halbes Prozent Wasser verloren hat, meldet sich unser Durstgefühl. Ab etwa drei Prozent Flüssigkeitsverlust ist die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigt, unter anderem können Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche die Folgen sein. Hieraus lassen sich die beiden wohl wichtigsten Funktionen, die das Wasser im menschlichen Organismus erfüllt, ableiten:
Zum einen Leben zu spenden, und zum anderen Leben zu erhalten.

Gedenke der Quelle, wenn du trinkst. (Aus China)

Im menschlichen Organismus gibt es verschiedene Wassergebilde. Besonders wichtig ist die Funktion des in der Hierarchie der Wasserstrukturen am höchsten stehende, sogenannte „pseudo- oder quasikristalline“ Wasser (in Fachkreisen auch als Wasser II bezeichnet). Man findet es an den Grenzflächen der Zellorgane, der Zellmembranen, des Bindegewebes usw. Wasser in dieser hoch organisierten Form ist gleichsam „lebendiges“ und „denkendes“ Wasser und fungiert als Verbindung zwischen dem Körperinneren und der Aussenwelt.

Wissenswertes über das Wasser

  • Wasser ist neben Lebensmitteln eine unserer Hauptenergiequelle.
  • Wasser ist ein Bindemittel, das die Zellstruktur zusammenhält.
  • Wasser erzeugt in jeder Körperzelle elektrische und magnetische Energie und liefert somit die Energie zum Leben.
  • Wasser ist das Hauptlösungsmittel und Transportmittel für alle Lebensmittel, Vitamine, Mineralien etc. Es hilft, die Lebensmittel in kleinere Bestandteile zu zerlegen und diese in den Stoffwechsel zu befördern.
  • Wasser schenkt uns Leben.
  • Die Wasserqualitäten innerhalb unseres Körpers, die sogenannten Milieus, haben einen entscheidenden Einfluss auf unsere Gesundheit.
  • Mit Hilfe des Wassers können die roten Blutkörperchen in der Lunge mehr Sauerstoff aufnehmen.
  • Wasser liefert den Zellen zusätzlichen Sauerstoff, und die von den Zellen verbrauchten Gase werden besser in die Lunge transportiert, damit sie ausgeatmet werden können.
  • Wasser sammelt giftige Abfallstoffe aus verschiedenen Körperteilen und transportiert sie zur Leber und zu den Nieren, damit sie ausgeschieden werden können.
  • Wasser liefert die Kraft und die elektrische Energie für alle Gehirnfunktionen, insbesondere für das Denken.
  • Wasser hat bei einer Temperatur von 37.5°C (entsprechend unserer Körpertemperatur) die höchste Beweglichkeit, und der Informationsaustausch funktioniert dabei optimal.
  • Wasser trinken hilft uns dabei, Hunger- und Durstgefühl voneinander zu unterscheiden.
  • Ab einem Gesamtwassergehalt von unter 50% im Körper sterben die einzelnen Zellen rapide ab, da sie dann nicht mehr lebensfähig sind.

Aus der modernen Wasserforschung wissen wir: Das Element Wasser nimmt aufgrund seiner Netzstruktur Informationen auf, solange es bewegt wird oder fliesst. Bei diesen Informationen handelt es sich um die Frequenzen der Stoffe, mit denen es einmal in Berührung gekommen ist. Wasser hat eine Art Gedächtnis; das heisst, es speichert Informationen und gibt sie an biologische Systeme wie Mensch, Tier und Pflanzen weiter. Deshalb gilt Wasser als „Informationsträger“ erster Güte.

Unsere Zellen sind im Wasser entstanden und existieren unser ganzes Leben lang in einem Milieu, das dem eines Urozeans gleicht. Ein immerwährender Kreislauf lässt eine bestimmte, festgelegte Menge an Wasser in der Natur zirkulieren, die der Mensch jedoch zu zerstören im Begriff ist – ebenso wie die Wassermenge in unserem Körper.

Im Körper eines Erwachsenen werden täglich ungefähr 3 Liter hochwertigen Wassers aus dem insgesamt zur Verfügung stehenden Wasser reformiert. Dieser Vorgang kostet unseren Körper viel Energie, versetzt ihn dafür aber in die Lage, innerhalb von rund 10 Tagen unser intrazelluläres Körperwasser zu erneuern, sofern ihm ausreichend Wasser durch Trinken und Lebensmittel zur Verfügung gestellt wird. Ist das nicht der Fall, kommt es zu Stress für den Körper, wodurch eine Rationierung des hochwertigen, energetisierten Wasser erfolgt. Wenn diese unbewusste Dehydrierung lange genug aufrecht erhalten wird, beginnt der Körper früher oder später einige wasserabhängige Funktionen einzustellen, wodurch verschiedene Krankheitsbilder entstehen können. Denn Wasser ist das verbindende Element für Zellstrukturen, und eine Austrocknung des Körpers führt zum Zerfall der Zellstrukturen, was äusserlich beispielsweise durch Faltenbildung sichtbar wird.

Dabei gelten für die Versorgung der wichtigen, wasserreichen Organe Prioritäten in der folgenden Reihenfolge:
  • Gehirn
  • Herzmuskel
  • Lunge
  • Endokrine Drüsen
  • Leber
  • Niere.

Unsere Lebensenergie hängt sehr stark vom Blut ab, welches wiederum vom Wasser abhängig ist. Seine Funktionsfähigkeit ist sowohl für die richtige Ernährung jeder Zelle als auch für die Ausscheidung des anfallenden zellulären Abfalls notwendig. Die wohl wichtigste Station des Wassers ist der Übergang aus dem Dünndarm in den Blutkreislauf, denn hier erst kann es seine eigentliche Aufgabe übernehmen. (Lesen Sie dazu die Artikel „Das Geheimnis der Verdauung“ und „Das Geheimnis des Blutes“)

Wir trinken Wasser nicht nur um unseren Durst oder unser Hungergefühl zu stillen, sondern hauptsächlich aus dem Grund, die im Wasser enthaltenen lebensnotwendigen Informationen bzw. Schwingungen aufzunehmen, die von unseren Zellen dringend zur Gesunderhaltung benötigt werden. In unseren Köpfen hat sich seit vielen Jahren jedoch eine rein chemische Betrachtungsweise des Wassers herausgebildet. Wir sind von daher aufgefordert, neben der Analyse aus chemischer auch die aus physikalischer Sicht zuzulassen, um uns auf diese Weise einem optimalen Umgang mit dem Gesamtkomplex des Wassers zu nähern. Von der Natur zu lernen, hilft uns, dieses Phänomen zu begreifen. Unser ganzes Universum inklusive allem, was auf unserer Erde existiert, entstand durch Polarität. Das Informationssystem der Natur arbeitet auf der Grundlage der beiden Kräfte Yin und Yang. Beide Kräfte zusammen ergeben ein harmonisches Zusammenspiel der Kräfte, welches alles Leben durchdringt und verbindet. Wasser spielt dabei eine entscheidende Rolle, insbesondere im Körper von lebenden Organismen.
(Lesen Sie mehr dazu im Kapitel „Yin und Yang Theorie“.)

Durch körpereigene Regulationssysteme wie z.B. das vegetative oder zentrale Nervensystem werden das extrazelluläre und das intrazelluläre Wasser im Gleichgewicht gehalten. Für unseren Körper ist es wichtig, dass die intrazelluläre Wassermenge bzw. ihr Druck mit dem extrazellulären Druck bzw. mit der Wassermenge insgesamt im Gleichgewicht bleiben. Da viele Menschen nicht die richtige Menge an Flüssigkeit zu sich nehmen, um die Ausscheidung zu unterstützen, führt ein unangemessen hoher Salzverzehr früher oder später zu Beschwerden. Der Grund dafür ist, dass Salz die Eigenschaft hat, solches Wasser im Körper zu binden, das eigentlich regelmässig erneuert werden sollte.

Wenn Sie tagsüber zu viel Salz konsumieren, also mehr als drei bis fünf Gramm, hat dies folgenden Effekt auf die Zellen: Durch den überhöhten Salzgehalt steigt der Druck der extrazellulären Flüssigkeit rings um die Zelle, und der Austausch zwischen der intrazellulären Flüssigkeit findet nicht mehr ausreichend statt. Anders gesagt: Die Zellentür öffnet sich nicht mehr, die Zelle kann nichts mehr hinaus befördern. Salz entzieht den Zellen über den osmotischen Druck weiterhin so lange Wasser, bis ihre Lebensfunktionen nicht mehr aufrechterhalten werden können und die Zelle versucht vergeblich, einen Konzentrationsausgleich zwischen dem inneren und äusseren Zellwasser herzustellen. Das heisst: Wassermoleküle durchdringen die Zellmembran und wandern zum Ort der höheren Mineralkonzentration.
(Lesen Sie den Artikel „Salz, das vergessene Lebenselixier“)

Das körpereigene Wassermanagement

Unser Körper verfügt über ein hochkomplexes und sehr sensibles Wassermanagement, das es ihm ermöglicht, einen drohenden Wassermangel sofort zu registrieren und geeignete Gegenmassnahmen einzuleiten. Dieses Krisenprogramm soll das Überleben sichern und steuert eine komplexe Wasserrationierung und -verteilung im Körper, die stets solange andauert, bis der Körper eindeutige Signale erhält, dass wieder genügend Wasser vorhanden ist. Während dieser Wasserrationierung werden sämtliche Zellen und Organe des Körpers unbarmherzig überwacht und erhalten gegebenenfalls nur noch minimal oder überhaupt kein Wasser mehr.

Man kann daher nur immer wieder die Empfehlung wiederholen, Wasser über den Tag verteilt schluckweise so zu trinken, dass man auf ca. 1,5 – 2 Liter pro Tag kommt. Es nützt Ihrem Körper nichts, wenn Sie, um das „vergessene“ Wasser nachzuholen, auf einmal eine grosse Wassermenge trinken, da Ihre Zellen diese in so kurzer Zeit nicht aufnehmen können. Das Überangebot an Wasser wird dabei nicht vollständig absorbiert und führt so nur zu einem verstärkten Harndrang.
Auch wenn zu viel Wasser in den Körper gelangt, ist das nicht gut. Dann sinkt der Natriumgehalt im Blut. Es können Lethargie und Übelkeit auftreten, in schlimmeren Fällen drohen Krämpfe oder sogar der Fall ins Koma. Im schlimmsten Fall kann es tödlich enden.
Das Vorhandensein von genügend Körperwasser ist die Grundlage dafür, dass alle Körperzellen mit genügend Informationen und Nährstoffen versorgt werden. Deshalb sind gutes Trinkwasser und ausreichendes Trinken die Grundvoraussetzungen für die Gesundheit und zugleich ein Heilmittel für viele körperliche Leiden. Dabei gilt eine einfache Regel: Grundsätzlich sollten Sie spätestens immer dann Wasser trinken, sobald Sie Durst verspüren.

Das Wesentlichste ist meiner Meinung nach eine gut funktionierende körpereigene Entgiftung und ein entsprechendes Transportmedium – und dieses und bleibt nun einmal Wasser von bestmöglicher Qualität.

Meiden Sie Wasser mit Kohlensäure!

Mitte des 18. Jahrhunderts war die Haltbarkeit von ­Lebensmitteln und eben auch Wasser ein grosses Problem. Die beiden britischen Chemiker Thomas Henry und Joseph Priestley fanden schliesslich in den 1770er-Jahren unabhängig voneinander eine Methode, um Wasser künstlich mit Kohlensäure zu versetzen und es so zu konservieren. Mit den heutigen Herstellungs- und Kühlmöglichkeiten wäre das eigentlich nicht mehr nötig, doch die Lust auf das muntere Prickeln ist nach wie vor gross.

Mineralwasser mit Kohlensäure enthält gar keine Kohlensäure. Die mal feinen, mal groben Bläschen, die im Glas blubbernd nach oben steigen, bestehen aus dem Gas Kohlenstoffdioxid. Trifft Kohlenstoffdioxid auf Wasser, entsteht daraus Kohlensäure – die nur wenige Nanosekunden lang existiert und danach in Bikarbonat und Protonen zerfällt. Letztere sorgen für den sauren Geschmack von Mineralwasser. Das meiste Kohlendioxid aber löst sich ohne chemische Reaktion im Wasser – und zischt so schön, wenn wir die Flasche öffnen.
Die Kohlensäure in Getränken wird oft für vermehrte Blähungen verantwortlich gemacht. Doch um tatsächlich derlei Unwohlsein im Bauch verursachen zu können, müsste das Gas recht weit in den Darm gelangen – was es aber kaum schafft. Stattdessen stimuliert es mit einigen Dehnreizen die Durchblutung der Magenschleimhaut, fördert so eine vermehrte Magensäureproduktion und sucht sich dann seinen Weg nach draussen: Ein Teil gelangt über das Blut in die Atemwege und wird ausgeatmet, ein anderer verlässt den Körper via Aufstossen, landläufig Rülpsen genannt. Durch das Trinken kohlensäurehaltiger Getränke gelangt mehr Kohlendioxid in den Magen als üblicherweise. Wie viel wir durch Aufstossen und Ausatmen schnell wieder loswerden und wie viel noch im Körper als Kohlensäure, also in Wasser gelöstem Kohlendioxid, bleibt, ist schwer zu sagen, da es sich hier um komplexe chemische Prozesse handelt.

Die Kohlensäure reinigt den Mund von Speiseresten und säubert die Geschmackspapillen. Wird jedoch Mineralwasser mit Kohlensäure in kurzen Abständen getrunken, kann das bei Kindern und Jugendlichen, so warnen Zahnärzte, zu Erosionen und Demineralisierung führen. Bei den perlenden Bläschen, die im Wasser aufsteigen und im Mund prickeln, handelt es sich nicht um Kohlensäure, sondern um das Gas Kohlenstoffdioxid (Giftklasse 5).

Warum Sie Kohlensäure meiden sollten:

  • Stoffwechselabfälle können sich nur an freie Ankerplätze im Wasser binden und so ausgespült werden. Ist Wasser mit Kohlendioxid versetzt, ist quasi kein Platz mehr für andere Stoffe, die Bindungseigenschaften werden blockiert. In der Folge kleben die Abfallprodukte an den Gefässwänden fest. Gewebsflüssigkeiten und Blut können dadurch eindicken. Auch verlangsamt sich die Zellerneuerung, wodurch die Abwehrkräfte abnehmen.
  • Kohlensäurehaltige Getränke beeinflussen zudem den Säure-Basen-Haushalt des Körpers. Bei einer Übersäuerung beginnt der Körper, Knochen, Nägel und den Haarboden zu entkalken, um die Säuren zu neutralisieren. Die möglichen Folgen liegen auf der Hand: schmerzende Gelenke, brüchige Nägel und Haarausfall.
  • Trinken Sie viel Sprudel, kann das auch den Zähnen schaden. Das gilt besonders für Kinder und Jugendliche. Säuren ätzen den Zahnschmelz an und demineralisieren ihn, was Karies zur Folge hat.
  • CO2 ist ein Abfallprodukt des Körpers, das durch Stoffwechsel entsteht und das der Körper eigentlich loswerden möchte. Der Körper scheidet CO2 über die Lunge und den Urin aus. Führen Sie ihm zusätzlich CO2 zu, muss er noch mehr ausscheiden.
  • Kohlensäure weitet den Magen, es entsteht Druck auf die Zellen, die für die Produktion des Hungerhormons Ghrelin zuständig sind. Die Zellen reagieren und schütten mehr von diesem Hormon aus – mit dem Ergebnis, dass wir hungriger werden und mehr essen.

 

„Trink dich satt am Wasser der hellen Quellen.“
Lucius Apuleius

Apuleius, * um 123, † wohl nach 170, antiker Schriftsteller, Redner und Philosoph, Verfasser des zur Weltliteratur gezählten Romans „Metamorphosen“.