Homöostase – die Weisheit des Körpers

Aktualisiert: Februar 2021

Inhalt:

  • Einführung
  • Was ist Homöostase
  • mTOR, Sirtuine, Mitochondrien, Neurotransmitter
  • Fasten/Teilfasten
  • Heilkraft eines eigenen Gartens

Einführung

Der beste Arzt ist unser eigener Organismus. Ursprünglich war der menschliche Organismus mit der Fähigkeit ausgestattet, intuitiv zu wissen, welches Heilkraut wann anzuwenden ist. Er wusste, auf welche Weise er zu essen und zu atmen hatte. Auch war er in der Lage, Krankheiten bereits vor ihrem Ausbruch abzuwehren. Nichts und niemand kann unseren Organismus ersetzten, denn er ist unser persönlicher, gottgegebener Arzt.

Das ist ganz wichtig. Es ist natürlich, gesund zu sein. Ein Abweichen vom natürlichen Zustand führt zu Krankheit. Heilung ist der Prozess, unnatürliche Bedingungen in natürliche Bedingungen umzukehren. Eine harmonische Lebens- und Ernährungsweise bedeutet, natürliche Lebensmittel zu sich zu nehmen und ein einfaches Leben in einer Umgebung, die so natürlich wie möglich ist, zu führen. Diejenigen, die dementsprechend leben, merken sehr schnell, dass ihr physiologischer Zustand zu seiner natürlichen, gesunden Verfassung zurückkehrt und dass die angeborenen Heilkräfte wieder aktiviert werden.
Das erscheint zu einfach, um wahr zu sein. Aus der Perspektive der Natur ist das jedoch die natürlichste Sache der Welt.

Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin,
dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.

Albert Schweitzer (1875 – 1965)

Unter dem Einfluss gewisser Kräfte hat die Gesellschaft, in der die Menschen miteinander leben, die natürlichen universellen Gesetzte der hochintelligenten schöpferischen Energie in unserem Gedächtnis verdrängen lassen und sich auf den Weg der Selbstzerstörung und der Selbstquälerei begeben. Wir haben die Möglichkeit, diesen Prozess wieder in die andere Richtung zu steuern.

Der menschliche physische Körper besteht aus vielen Einzelteilen, die allesamt wichtig sind, um ihn in einem gesunden Zustand zu erhalten. Aber nur wenn diese Einzelteile in Harmonie untereinander sind, bleibt der Körper in einem gesunden Zustand. Jedes Teil ist gleich wichtig für die Gesundheit, keines ist besser als das andere. Jedes Teil hat seine natürliche Aufgabe in diesem grossen natürlichen Mechanismus im menschlichen Körper.

Da gibt es z.B. die:

  • Mikronährstoffe
    Fett
    Kohlehydrate
    Proteine (Eiweisse)
    Vitamine
    Mineralstoffe (Mengenelemente, Spurenelemente)
    Aminosäuren
  • Hormone
  • Enzyme
  • Viren
  • Bakterien
  • Wasser
  • gasförmige Stoffe
  • etc.

In fast allen Gesundheitsbüchern wird dieses oder jenes Detail hervorgehoben. Dabei verlieren/verirren sie sich in einem Labyrinth von Details und vergessen die grossen Zusammenhänge des ganzen Körpers mit dem Universum. Die wirklichen Vorgänge in unserem Körper werden wir nie vollständig herausfinden mit unserem analytischen Denken. Daher werde ich mir Mühe geben, in diesem Buch nicht zu fest in die wissenschaftlichen Details zu gehen, damit wir die grossen Zusammenhänge der Naturgesetze nicht aus den Augen verlieren. Viele kleine Details sind nicht so wichtig, wenn man die grossen Zusammenhänge weiss und versteht.

Der Mensch soll seinen Körper als ein ihm anvertrautes Gut bewahren und die gesunde Harmonie zwischen dem Geiste und dem Körper herbeizuführen suchen. Wird diese durch einseitige Unterdrückung gestört, so ist das kein Fortschritt, kein Aufstieg, sondern ein einschneidendes Hemmnis zur Erfüllung seiner Aufgabe auf der Erde, wie überhaupt in der materiellen Welt. Die volle Kraft des Geistes im Hinblick auf seine Wirkung in der materiellen Welt geht dabei verloren, weil er dazu auf jeden Fall die Kraft eines nicht unterjochten, sondern mit dem Geiste harmonisierenden Körpers braucht.
Die Gesetze in der ganzen Schöpfung zeigen doch deutlich genug den Weg, wohin man auch blickt. Unterdrückung und Missachtung ist widernatürlich. Alles Widernatürliche aber ist ein Aufbäumen gegen die natürlichen – also die göttlichen – Gesetze, das wie in allen Dingen auch hier keine guten Folgen bringen kann.

Der Körper ist ein vom Schöpfer anvertrautes Gut, das der Mensch zu pflegen verpflichtet ist. Ebenso wie er sich dem Verlangen des Körpers nach Essen, Trinken, Ruhe und Schlaf, Blasen- und Darmentleerung nicht ungestraft enthalten kann, wie Mangel an frischer Luft und zu geringe Bewegung sich bald unangenehm fühlbar machen, ohne sich irgendeinen Schaden damit zuzufügen.

Wenn Du gesund sein willst, so pflege deinen Körper und den Geist. Das heisst, erhalte ihn in Bewegung.
Das Glück ist viel leichter zu haben, als so viele denken. Die Menschheit muss nur erst die Schöpfungsurgesetze kennen, welche in der Schöpfung liegen. Lebt die Menschheit danach, so muss sie glücklich werden. Es liegt eine solche Einfachheit in der Auswirkung der Schöpfungsgesetze und in den Gesetzen selbst, dass es keiner Hochschule bedarf, um sie richtig zu erkennen. Ein jeder Mensch hat die Fähigkeit dazu, wenn er nur will. Jede Beobachtung ist kinderleicht, sie wird nur schwer gemacht durch die Lebensweise des Menschen.
Der Mensch weiss ganz genau, dass die Naturgesetze nicht nach seiner Ansicht fragen. Die Schöpfung eilt unentwegt vorwärts und schüttelt alle faulen Früchte ab.

Was ist Homöostase?

Der Begriff wird in zahlreichen Disziplinen wie zum Beispiel in der Physik, Chemie, Biologie, Ökologie, in den Wirtschaftswissenschaften, der Soziologie, der Psychologie, der Medizin oder in der Rechtswissenschaft angewendet. Homöostase in der Medizin ist die äusserst wichtige Fähigkeit des Körpers, seine inneren Bedingungen (des so genannten inneren Milieus) zu kontrollieren und konstant zu halten, mit Hilfe von Regelsystemen.

  • Es mag draussen heiss und feucht oder kalt und trocken sein. Aber im Inneren des Körpers sind die Bedingungen – bei jedem Wetter – erstaunlich konstant.
  • Bei gesunden Menschen ist die Sauerstoffmenge im Körper konstant.
  • Der Glukosespiegel (Blutzuckerspiegel) ist konstant.
  • Die Körpertemperatur ist relativ konstant.
  • Azidität (Säure) und Alkalinität (Base) werden auf konstantem Niveau gehalten.
  • Osmoregulation (osmotischer Druck)

Das sind Beispiele für die Homöostase, also für die Weisheit des Körpers. Diese Fähigkeit zur Homöostase wurde während des Evolutionsprozesses zum Menschen entwickelt und verbessert. Ohne die Homöostase wäre der Mensch als Spezies längst ausgelöscht worden. Die Homöostase ist also das erste und wesentlichste Stadium unserer Heilkraft. Die Beständigkeit ist der natürliche Zustand unseres Körpers. Wenn wir diese Beständigkeit bzw. diesen natürlichen Zustand aufrechterhalten, sind wir gesund, ansonsten sind wir krank. Krankheit gibt es dort, wo es keine Ordnung und System gibt. Durch unsere Lebensweise wird der innere, körperliche Verteidigungsmechanismus sabotiert.
Die moderne Zivilisationsgesellschaft schwächt die Homöostase, weil z.B.:

  • Klimatisierung an die Stelle des körpereigenen Temperaturkontrollsystems tritt.
  • Medikamente inklusive Antibiotika an die Stelle unserer natürlichen Immunität bzw. Heilkraft treten.
  • Zuwenig körperliche Aktivität.
  • Falsche Auswahl der Nahrungsmittel etc.
  • Zuviel Stress (emotional, gedanklich und körperlich)

Die Regulation der Systeme geschieht auf unterschiedlichen Niveaus. Sie sind durch Hormone, Reflex- und Instinktverhalten, aber auch durch einfache Anpassung oder erworbene Gewohnheiten sowie durch bewusste Willenshandlungen bewirkt. Unabgestimmte Körperfunktionen haben verunsichernde Auswirkungen auf die Psyche und das Verhalten von Lebewesen. Ebenso kann ein psychisches Ungleichgewicht die physiologischen Funktionen des Körpers direkt beeinflussen und aus dem Gleichgewicht bringen – also die Homöostase stören.

Die natürliche Heilung versteht unter Heilung, unsere Fähigkeit zur Aufrechterhaltung der Homöostase zu stärken, und zwar durch Einschränkung des Gebrauchs von äusserlichen Regelungsmechanismen. Anders ausgedrückt, wir sollten in einer Umwelt leben, die sich ständig verändert, so wie die Natur es tut, damit unser autonomes Nervensystem und unser Hormonsystem ständig hart arbeiten müssen. Dadurch werden sie stark genug sein, um bei den meisten Wetterlagen, während Infektionszeiten, oder wenn wir ungewohnte Nahrungsmittel essen oder ungesundes Wasser trinken, konstante innere Bedingungen aufrechtzuerhalten. Zu dieser Stärke gehört auch die Fähigkeit, Beständigkeit in Gefühlen und Verhaltensweisen zu bewahren, so dass man sich nicht leicht aufregt, egal wie die Umstände sind. Die Bewahrung dieser Beständigkeit ist davon abhängig, dass alle Körperorgane gut funktionieren und optimal miteinander arbeiten. Die moderne Medizin hat keine Vorstellung davon, wie dieses harmonische Zusammenspiel der verschiedenen Körperfunktionen zu bewerkstelligen ist. Die moderne Medizin ist zu sehr damit beschäftigt, wie man die Symptome von Krankheiten beseitigen und kranke Organe gegen gesunde austauschen kann.

Symptome und Krankheiten können nur verstanden werden, wenn wir Nahrung in Bezug auf Energie verstehen.

Der Körper besteht aus Mineralien, Proteinen, Fetten, Wasser und Luft, die aus Elementen der Erde stammen. Diese Elemente ergänzen und beleben den physischen Körper kontinuierlich durch Essen, Trinken und Atmen und werden über den Blutkreislauf im ganzen Körper verteilt.

Wir nehmen die Aussenwelt wahr und reagieren auf sie durch Informationen, die wir von unseren Sinnen bekommen. Alle unsere Sinne sind überaus empfindlich.

Unsere Sinne sind:

  • Riechen
  • Sehen
  • Schmecken
  • Hören
  • Fühlen
  • Tasten
  • Gleichgewichtssinn

Die 7 Stufen zur Heilung

  • Heilmittel
  • Lebensmittel
  • Nahrungsmittel
  • Genussmittel
  • Suchtmittel
  • Medikamente
  • Drogen

Es liegt in unserer Entscheidung in welcher Kategorie wir uns bewegen.

Was sind pflanzliche Heilmittel?

  • So wie es die Natur uns gibt
  • Alles was sich selbst fortpflanzen kann
  • So wie es die Natur uns in jeder Jahreszeit zur Verfügung stellt
  • So wie es die Natur uns für jedes Klima zur Verfügung stellt

 
Je mehr wir Heilmittel und Lebensmittel manipulieren und beim Anbau von der Sonne abkoppeln, je mehr entfernen wir uns von der Kategorie Heilmittel.

Physische Nahrung ist eine Basis-Substanz und Informationsträger für den Aufbau unserer Körperzellen und für unsere geistige Entwicklung. Die Verarbeitung und Verdauung unserer Nahrung läuft dank den komplexen göttlichen Informationen in unserer Nahrung, wenn wir körperlich und geistig im Gleichgewicht sind, wie ein gut organisiertes Konzert ab. Die Auswahl der Nahrung legt die Richtung fest und Inhalte der menschlichen Evolution.
Nahrung verändert unser Blut. Blut ernährt unseren Körper. Alles was wir Essen geht am Schluss über das Blut. Als der Mensch begann, die Heilmittel/Lebensmittel zu verändern und zu manipulieren, begannen sich immer mehr Krankheiten zu entwickeln. Die manipulierten Heilmittel verlieren dadurch ihre Aufgabe, uns ins Gleichgewicht zu bringen und zu heilen.
Wir nehmen über die Heilnahrung Informationen über natürliche Ordnungszustände auf, die von der unendlichen Schöpfungsenergie dort hinterlegt/gespeichert wurden, mit denen wir die Unordnung in unserem Körper und Geist wie auch unserer DNA, ständig beeinflussen und harmonisieren können. Viele Personen haben keine Ahnung davon, welche Reaktionen ein einfaches Stück Fleisch oder Zucker im Netzwerk unseres Organismus, der Blutzusammensetzung und von der DNA zur Zelle über die Organe bis hin zur Psyche auslöst. Einer der grössten Kernpunkte, von dem die Wurzeln aller Übel und Unsicherheiten ausgehen und in dem alle Fäden zusammenlaufen, ist die Qualität der Nahrung. „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ – Nahrung ist mehr als nur das Gemisch aus Kohlehydraten, Fetten, Eiweissen, Mineralsalzen, Vitaminen, Spurenelementen und Ballaststoffen. Auf die „ganzheitliche Ordnung“, also auf das harmonische Zusammenwirken aller Teile kommt es an. Die Funktion der DNA ist nicht nur da für Speicherung von allen Erbinformationen, die ein Organismus zur Entwicklung, Funktion und Reproduktion benötigt, sondern sie nimmt auch einen starken Einfluss auf unser Denken und Handeln. Körperlich und geistig. Gesunde Lebewesen verfügen also über die eigentümliche Fähigkeit, ihren Ordnungszustand zu stabilisieren.
Mit verblüffender Treffsicherheit wissen zum Beispiel Wildtiere aus dem reichhaltigen Angebot der Natur immer jene Pflanzen oder Beutetiere auszuwählen, die ihnen behagen und ihnen die bestmögliche Nährstoffversorgung sichern. Unglücklicherweise hat der Mensch diese Eigenschaft verloren, die dem Überleben und auch der optimalen Lebensqualität dient, durch seine Denk- und Lebensweise.

Dazu zwei Fragen an die Leser und Leserinnen:

  • Aber was ist „Ordnung“, „Dissonanz“, und wie lässt sich dieser Standpunkt noch besser begründen?
  • Weshalb benötigen wir insbesondere Nahrung, um uns körperlich und geistig zu ordnen?

Die Qualität der Nahrung lässt sich gut verstehen über ihre Auswirkung auf das Informationsfeld unseres Organismus. Hohe Qualität bedeutet: Heilnahrungsaufnahme verbessert die Ordnung des Systems, niedrige Qualität führt zu „Dissonanzen“. Das ist die Botschaft der Nahrung.

Der Zeitpunkt, zu dem ein bestimmtes Lebensmittel verspeist wird, ist entscheidend für die ordnungsstabilisierende Wirkung im Sinne der Schöpfung. Je weiter wir uns von der geistigen Ordnung entfernen, verursacht das eine totale Verwirrung der "dynamischen" Ordnung im Körper und Geist. Sind wir in Harmonie in uns, dann entdecken wir erneut die harmonische Bedeutung unseres natürlichen Appetits, der uns verraten könnte, zu welcher Zeit welche Lebensmittel die günstigste Wirkung auf unser System ausübt. Letztlich hängt alles von der "Information" ab, die das Lebensmittel auf den Konsumenten überträgt. Durch das Essen kommt es zum Informationsaustausch, zu einer Botschaft der Nahrung aus der Unendlichkeit (vom Schöpfer aller Dinge) für unseren Körper und Geist.

Das wir uns tatsächlich von Informationen (in der Biophysik redet man auch von Lichtinformation) ernähren, zeigen uns die Pflanzen. Bei Pflanzen ist das unbestreitbar. Sie beziehen ihre Energie direkt von der Sonne. Die Photosynthese verwandelt das Licht der Sonne, das die Pflanzen als elementares Nahrungsmittel aufnehmen, in biologisch verfügbare Energie. Photonen verschweissen die überall vorhandenen Kohlendioxid- und Wassermoleküle zu Glukosepäckchen. Sie schliessen sich in die Form dieser Zuckerdepots selbst ein und stehen als Lebensmittelquelle jedem höheren Lebewesen wie z.B. dem Menschen zur Verfügung.

In Tieren und beim Menschen, die direkt oder indirekt von Pflanzen leben, werden die Zuckermoleküle wieder aufgeknackt in Kohlendioxid und Wasser. Das gesamte Kohlendioxid wird über die Lunge, das Wasser über die Haut oder mit dem Urin wieder ausgeschieden. Übrig bleibt in den Organismen die Informationen / Sonnenenergie, die die Lebewesen auf bisher nicht vollständig verstandene Weise antreibt, versorgt und auch ordnet. Eine Gemeinsamkeit liegt demzufolge jeder Art von Ernährung, ob pflanzlich oder tierisch, zugrunde: Lebewesen verzögern die Umwandlung der Sonnenenergie in Erdwärme, sie sind hervorragende Informations / Lichtspeicher.
Dann muss konsequenterweise auch die Qualität der Nahrung entscheidend von deren Informations- oder Lichtspeicherfähigkeit abhängen. Hohe Qualität zeichnet sich also durch hohe Informations- oder Lichtspeicherfähigkeit aus.
Biologische Materie ordnet sich mit Hilfe des Sonnenlichts in einem solchen Ausmasse, dass die mit der Ordnung ansteigende Informations- oder Lichtspeicherfähigkeit eine höhere Ordnung annimmt, von der Einzelzelle über Organismen, Zellaggregate und Zellkolonien, Pflanzen, Tiere und Menschen, ja noch weiter bis hin zu gesellschaftlichen Verflechtungen, die im Individuum zu übergeordneten Bewusstseinsstrukturen, wie Gemeinschaftssinn, Verantwortlichkeit für andere etc. führt. Nahrung ist ein Schrittmacher der Evolution.

Wellen-Frequenzen, die das Lebensmittel von der all Schöpfung erhält (enthält), gelangen durch den Verzehr in den Organismus des Verbrauchers, dem ebenjene Wellenlängen der Nahrung gerade fehlen. Sie regulieren auch dessen biochemischen Abläufe. Wir bekommen die passenden Wellen (Informationen) zum passenden Zeitpunkt eingespeist, in die günstigsten Kanäle des menschlichen elektromagnetischen Regulationsfeldes.
Die komplexen Wellen-Frequenzen-Informationen, die von der Nahrung ausgehen, bewegen sich unsichtbar für das Auge, aber äusserst wirksam in unserem Körper. Wildtiere können mit erstaunlicher Präzision die für sie qualitative beste Nahrung (Wellen-Frequenzen-Informationen) aus dem reichhaltigen Angebot der Natur auszuwählen. Wir Menschen sollten zu dieser Fähigkeit wieder zurück finden.

Welche Veränderung des ursprünglich göttlichen gesunden Appetits, den wir in der Vergangenheit hatten, hat uns in Irritationen verführen lassen, damit wir die Fähigkeit der richtigen Auswahl der Lebensmittel verloren haben? Wir haben den ursprünglich göttlichen gesunden Appetit zum "Schöpfer aller Dinge" durch unsere Arroganz gegenüber der Schöpfung verloren.

Durch frische, biologische und vollwertige Pflanzenkost die Gesundheit stärken

Der Siegeszug der sogenannten Sirtuine begann, als der australische Biologe David Sinclair ein Gen in Hefepilzen entdeckte, welches bei Nahrungsknappheit den Stoffwechsel reguliert und so das Überleben sichert. Das Sir2-Gen wurde schon kurze Zeit später in allen Lebewesen nachgewiesen und durch weitere Forschungsarbeiten als Enzymgruppe der Sirtuine bekannt. Der Name Sirtuin leitet sich vom Gen Sir2 aus Hefe ab, das für die zelluläre Regulation verantwortlich ist. Aufgrund ihrer Fähigkeit, zahlreiche Enzyme und Proteine zu modifizieren, die eine Schlüsselrolle bei verschiedenen Krankheiten spielen, sind Sirtuine in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus der Forschung gerückt. Vor allem die Tatsache, dass zahlreiche Zielproteine auch bei pathologischen Mechanismen entarteter Zellen (Krebs) eine Rolle spielen, lässt die Hoffnung auf neue Therapieoptionen bei bestimmten Krebsarten aufkommen. Auch Enzyme, die eine Rolle bei der Alzheimer-Krankheit, Morbus Parkinson, Diabetes mellitus und Adipositas spielen, finden sich unter den Substraten von Sirtuinen. Ihr Einfluss auf die Zellalterung könnte ein besseres Verständnis von Alterungsprozessen in menschlichen Zellen liefern. Sirtuine haben die Aufgabe, unsere Zellen zu reparieren und in Form zu halten und uns so ein langes Leben in Gesundheit zu geben. “Sirtuin-Food” nennt man Pflanzen, die moderate Gifte enthalten. Gifte? Ja – in der Naturheilkunde ist dieses Prinzip schon lange als “Hormesis-Prinzip” bekannt. Dahinter steht das Wissen, dass bestimmte Reize unser Immunsystem aktivieren und Reparaturprozesse einleiten können.

Die beste Pflanzenkost für unsere Gesundheit ist die Wechselbeziehung mit den Pflanzen aus unserem eigenen Garten, sie wird uns heilen und für uns sorgen. Die Pflanzen werden die Diagnose stellen und eine insbesondere auf uns abgestimmte Arznei anfertigen.

Ein Mensch sollte in dem Moment Nahrung zu sich nehmen, wenn es ihm sein Körper empfiehlt; einen anderen Ratgeber darf es nicht geben. Eine Krankheit beruht an sich darauf, dass ein Mensch die natürlichen Vorgänge, die für seine Gesundheit und seine Versorgung zuständig sind, ignoriert. Alle Probleme, Krankheiten und Hindernisse, was einem Menschen zustösst, zieht er sich selbst zu, wenn er die Regeln des geistigen Daseins verletzt und sich von der Natur loslöst.
Die erste Sache ist die, dass wenn wir unsere menschlichen Körper im Spiegel betrachten, in der Regel ein einziges Lebewesen sehen. Denn in Wahrheit besteht der menschliche Körper aus ca. 50 Billionen Zellen. Wichtig ist dabei, dass jede dieser Zellen das Äquivalent zu einem fühlenden, lebendigen Organismus ist. Sie sind eine Gemeinschaft von intelligenten Wesen namens Zellen. Und, zusätzlich dazu leben die Zellen in einer Gemeinschaft und bilden durch ihre Intelligenz unseren Körper. Es ist höchste Zeit diese Gemeinschaft zu unterstützen.
Wo wir uns viel aufhalten (z.B. in unserem Garten, Balkon oder einfach in der Natur), sollten wir die Natur speziell beobachten, was sie hervorbringt an Heilkräutern. Denn die Natur scheint individuelle Botschaften und Kommunikationsangebote für uns hervorzubringen, sie kommuniziert mit jedem Einzelnen von uns.
Die Natur verfügt über eine unbegreifliche Intelligenz. Die Natur hat die besten Rezepte für alle Lebewesen und deren Gesundheit. Sie ist stets mit etwas Grösserem in Kommunikation und lässt sich von ihm führen, während der Mensch sich von dieser natürlichen Verbundenheit getrennt hat. Durch unsere unnatürliche Erziehung und Lebensweise sind wir viel zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt, als dass wir die Verbundenheit zur Natur wahrnehmen könnten oder wollten.
Wir sollten wieder lernen, die Natur mit ihren Fähigkeiten zu verstehen, wenn wir sie für uns und unsere Gesundheit sinnvoll nutzen wollen.

Die Natur die vom "Schöpfer aller Dinge" kreiert wurde, ist das Mass aller Dinge. Sie ist unser Verbündeter und unser grösster Lehrmeister. Nur wenn wir mit der Natur arbeiten und von ihr lernen, werden wir als Menschheit Gesundheit und Glück erleben können. Die Natur ist ein grosser, komplexer, lebender Organismus, der in direkter Verbindung mit dem Universum steht. Wenn wir uns intelligenter gegenüber der Natur und dem eigenen Leben verhalten, wird das förderlich für unsere Gesundheit ausfallen. Wenn wir jede Pflanze als fühlendes Lebewesen betrachten würden, dann würde sich uns eine völlig neue Welt erschliessen.

zusammensetzung der menschlichen Zelle

Die Homöostase innerhalb unserer Zelle ist äusserst wichtig. Alle Teile in der Zelle harmonieren miteinander und unterstützen sich gegenseitig, solange wir sie gut mit Nährstoffen und anderen guten Eigenschaften unterstützen; z.B. mit körperlicher Betätigung, unterstützenden Gedanken, Intervallfasten und mit körperlicher Ruhe etc.

Das unkontrollierte Wachstum von Zellen

ist ein Aufschrei dieser Zellen an ihre Daseinsbestimmung.

Hubert Joost (*1939)

Das mTOR

In der Zelle laufen verschiedene Prozesse ab, die für die Homöostase wichtig sind, z.B:

  • Autophagos, bedeutet „sich selbst verzehrend“. Bezeichnet den Prozess in Zellen, mit dem sie eigene Bestandteile abbauen und verwerten; z.B. intrazellulären Abbau von Viren, Bakterien und Fremdproteinen, die in die Zelle eingedrungen sind.

  • Autophagie, bezeichnet die Prozesse, durch die der Körper von angesammeltem Abfall und Toxinen gereinigt wird und durch die er geschädigte Zellbestandteile recycelt. Die Autophagie findet in den Mitochondrien statt.

  • Mitophagie, bezeichnet den Prozess des Entsorgungsmechanismus, wo sich die fehlerhaften Mitochondrien selbst abbauen und beseitigen. Es findet eine Säuberung der Zelle statt und schützt diese demnach vor geschädigten Mitochondrien und deren zerstörerischen Folgen.

Diese Prozesse werden im Gossen und Ganzen durch ein Enzym gesteuert mit dem Namen "mechanistic target of Rapamycin" kurz "mTOR" genannt. Es ist ein komplexes Protein, das im Körper als wichtigster den Nährstoffhaushalt regulierender Signalweg fungiert. Dieser Signalweg ist auch ein wichtiger Schlüssel für den Mechanismus zur Muskelbildung.

Bleibt die Stimulierung von mTOR aus, weist es die Zellen an, sich den ihnen möglichen Erholungs- und Reperaturvorgängen zuzuwenden, einschliesslich der Autophagie, der DNA-Reparatur und der Aktivierung der intrazellulären Antioxidanten sowie der Hitzeschockproteine. (Hitzeschockproteine schützen die Zellen vor der Zerstörung durch zu viel Wärme.)

Wird mTOR dagegen aktiviert, in der Regel durch einen Proteinüberschuss oder durch zuviel Kohlenhydrate (Zucker), veranlasst es die Zelle zu wachsen und sich zu teilen. Darüber hinaus unterdrückt es die meisten Erholungs- und Reperaturmechanismen der Zellen und Mitochondrien (Energiezellen).

Es ist also entscheidend in welcher Situation man mTOR deaktivieren oder aktivieren soll; z.B.:

  • Bei einem akuten Nierenversagen verhilft mTOR durch Aktivierung von zellulären Reparaturmechanismen zu einer schnelleren Genesung des Patienten.
  • mTOR wirkt anregend auf das Wachstum von Krebszellen.
  • Für junge Athleten und vielleicht sogar für andere Sportler mittleren Alters ist die Stimulation von mTOR für den Muskelaufbau und die Steigerung der Körperkraft, Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit ein erstrebenswertes Ziel.
  • Die Aktivierung von mTOR führt andererseits zur Gewichtszunahme, die körperliche Alterung schreitet schneller voran.

In Untersuchungen zeigte sich, dass der Verzicht von Proteinen mTOR stärker hemmt als Kohlenhydrate. Es ist also wichtig herauszufinden, wie viel Protein ich meinem Körper zumuten will.

Die Natur gibt mit der einen Hand, während sie mit der anderen nimmt.

Sirtuine aktivieren

Sirtuine werden aktiviert, sobald Sie weniger Kalorien aufnehmen als Ihr Körper benötigt oder besser gesagt: Sobald der Magen eine gewisse Zeit über leer bleibt. Der Organismus wird dabei in eine Art Überlebensmodus versetzt, aber, und das ist neu, er beschränkt sich dann nicht darauf, mit weniger Energie auszukommen, sondern unterzieht die Zellen einem umfangreichen Wartungs- und Reparaturprogramm. Sirtuine sind Enzyme in jeder Zelle in unserem Körper. DNA-Schäden werden behoben, Zellen wieder fit gemacht, so ist der Körper nach der Hungerperiode fitter und gesünder als vorher. Sirtuine pushen Ihren Stoffwechsel und Sie fühlen sich fitter und gesünder.

Die Wissenschaft fand heraus, dass wir diesen Prozess auch ohne Hungern anwerfen können, und zwar durch frische, biologische, vollwertige Pflanzenkost, durch die Sirtuine aktiviert werden. In dieser Kost sind viele sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, die unser Immunsystem anregen, Heilungsprozesse aktivieren und so das oben erwähnte umfangreiche Wartungs- und Reparaturprogramm einleiten.

Pestizide jedoch verhindern die Produktion sekundärer Pflanzenstoffe. Denn die Pestizide in der konventionellen Landwirtschaft schützen die Pflanzen derart, dass diese keinen eigenen Schutz mehr brauchen und deswegen keine sekundären Pflanzenstoffe mehr produzieren. (Sekundäre Pflanzenstoffe sind Bestandteil unserer täglichen Ernährung. Sie sind in Gemüse, Obst, Kartoffeln, Hülsenfrüchten, Nüssen, Gewürzen und Vollkornprodukten enthalten; sie geben den pflanzlichen Lebensmitteln ihre Farbe und besitzen unterschiedliche chemische Strukturen. Ihre Bezeichnung dient dazu, sie von den primären Pflanzenstoffen wie Kohlenhydrate, Fette und Eiweisse zu unterscheiden, die vorwiegend am Stoffwechsel und Aufbau der Pflanzenzellen beteiligt sind.)

Es zeigt sich auch hier wieder, dass Pflanzenkost unsere Gesundheit optimal unterstützt. Das Aktivieren der Sirtuine ausserhalb von Fastenphasen ist nach wissenschaftlicher Erkenntnis am besten mit veganer Ernährung möglich.

So wirken Sirtuine im Körper

Die Wirkweise von Sirtuin-Aktivatoren basiert auf dem Schutzmechanismus der Pflanzen. Sie können, anders als Mensch und Tier, ihren Feinden (UV-Strahlung, Hitze, Kälte, Bakterien etc.) nicht einfach aus dem Weg gehen. Deshalb bilden sie unterschiedliche Stoffe: Tomaten das Lycopin, das sie vor der Sonne schützt; Trauben Resveratrol, welches Schimmelpilz-Attacken abwehrt; im Kohl stecken Schwefelverbindungen, die Fressfeinde abhalten. Sirtuine z.B. aus Blau- und Himbeeren schützen unseren Körper vor schädlichen freien Radikalen. Diese Waffen der Pflanzen kann der Mensch durch Essen für sich nutzen, denn sie lösen im Körper leichten Stress aus und die Reaktion darauf hält uns gesund. Ähnliches gilt beim Sport – auch hier ist die Aktivität zunächst Stress für den Körper, denn er wird überflutet von freien Radikalen, die als Abfallprodukt der Energiegewinnung entstehen.

Die anschließende Reaktion des Körpers auf diesen Stress aber ist sehr gesund, denn er aktiviert nun seine eigenen antioxidativen Abwehrsysteme – genauso wie beim Essen von Sirt-Food. Und durch den Mechanismus der Überkompensation wird nicht nur der akute Stressreiz bekämpft, sondern auch künftigen Schädigungen vorgebeugt.

Stoffwechsel-Booster: Fett abnehmen und Muskeln behalten

Von den Sirtuinen profitiert der gesamte Stoffwechsel. Vor allem der Insulinstoffwechsel wird optimiert, was das Abnehmen fördert und vor dem metabolischen Syndrom schützt, dem grössten Risikofaktor für Herzkrankheiten. (Ein metabolisches Syndrom ist keine eigenständige Krankheit. Vielmehr beschreibt der Begriff das Zusammentreffen mehrerer Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Zu diesen Risikofaktoren zählen Übergewicht, Bluthochdruck, schlechte Fettwerte im Blut und hoher Blutzucker.)

Auch wenn man in ein Kaloriendefizit gerät, helfen Sirtuine dabei, Muskeln zu erhalten, was bei Diäten sonst nie der Fall ist. Außerdem werden chronische Entzündungsprozesse auf ein Minimum reduziert und DNS-Schäden repariert. Das wirkt dem Altern entgegen und beugt aktiv Krebs vor. Mit Hilfe von Sirtuinen nehmen Sie ab, ohne an Muskelmasse einzubüssen.
In diesen Lebensmitteln stecken hoch konzentriert verschiedene Pflanzenstoffe, die Sirtuine im Körper aktivieren und stimulieren:

  1. Zitrone: Naringenin und Hesperidin sind in Zitrusfrüchten vorkommende Flavonoide, die den Blutdruck senken und zudem die Durchblutung fördern.
  2. Blaubeeren: Dunkelblaue bis violette Anthocyane, die auch in Himbeeren oder Auberginen vorkommen, wirken antioxidativ, sie schützen Zellen und auch Gene.
  3. Himbeeren: Ausser in Himbeeren ist der krebshemmende, antidiabetische, lebensverlängernde Fettkiller Resveratrol auch in Rotwein, Trauben und anderen roten Beeren enthalten.
  4. Soja: Isoflavone heissen die meist gelblichen Pflanzenfarbstoffe, die auch in der Sojabohne enthalten sind. Sie wirken günstig auf Blutfette, -zucker und -druck.
  5. Grüner Tee: Er hat sehr viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Das Epigallocatechingallat (EGCG) wirkt zellschützend, immunstärkend und krebshemmend.
  6. Cashews: Schon die Kerne sind sehr gesund; zusätzlich wird aus den Schalen ein Öl gewonnen, welches Anacardsäure enthält und antibakteriell und antibiotisch wirkt.
  7. Kurkuma: Kurkumin heisst der orange Farbstoff aus dem Kurkuma-Rhizom. Er wirkt entzündungshemmend, immunstimulierend, verdauungsfördernd und krebshemmend.
  8. Chili: Der Scharfmacher Capsaicin bekämpft Krebs, verdünnt das Blut, schützt den Magen, senkt den Blutzucker, ist zellschützend und regt ausserdem den Fettstoffwechsel an.
  9. Brokkoli: Ebenso wie sein weisser Bruder Blumenkohl enthält er das Senfölglykosid Glukoraphan. Es wirkt antioxidativ, krebs- und auch entzündungshemmend.
  10. Knoblauch: Der Sirtuin-aktivierende Faktor in Knoblauch ist Allicin. Es wirkt zusätzlich antibakteriell, senkt den Cholesterinspiegel und schützt die Zellen vor Schäden.
  11. Apfel: hierin stecken viele Ballaststoffe, die den Magen füllen und somit beim Abnehmen helfen. Das Bioflavonoid Quercetin wirkt zudem antioxidativ.

Der menschliche Körper ist wahrlich ein Wunderwerk.

Unsere Mitochondrien

Mitochondrien sind die Kraftwerke unserer Zellen. Mitochondrien, das sind die kleinen zigarrenförmigen Organellen, von denen es in jeder Zelle Hunderte und in den Hirnzellen gar Tausende hat. Sie gehören eigentlich nicht richtig zu uns, sie haben immer noch ihre eigene DNA und sind «eingebürgerte» Bakterien, die für uns eine wichtige Aufgabe übernehmen: Sie wandeln Sauerstoff in Energie um. Das «Benzin», das sie produzieren und das uns antreibt, ist ein Molekül namens Adenosintriphosphat, kurz ATP. In einer Zelle gibt es etwa eine Million dieser Moleküle. Diese werden bei Bedarf dreimal pro Minute zerlegt (und rezykliert), wodurch Energie freigesetzt wird – wenn die Zelle gesund ist.
Wenn nicht, fehlt die Energie nicht nur in den Muskeln, sondern etwa auch bei der Produktion von Hormonen und Enzymen, bei der Reparatur der Zellen und nicht zuletzt beim Denken. Ohne gut funktionierende Mitochondrien können wir keinen klaren Gedanken fassen.

Eine gesunde «Mitochondrien-Aktivität» hat verschiedene Wirkungen auf unseren Körper:

  • sie senkt Entzündungen,
  • baut gesunde Zellen auf,
  • hat einen grossen Einfluss im Kalzium-Stoffwechsel,
  • regelt den Schlaf-Wach-Rhythmus,
  • baut freie Radikale ab,
  • entgiftet unsere Zellen und schützt sie,
  • hält die Zellfunktion für den Organismus aufrecht,
  • kurbelt die Verwertung unserer Fettdepots an,
  • verbessert den Zuckerstoffwechsel.
  • Die Mitochondrien messen ständig die Zusammenstellung aller chemischen Bestandteile der Zelle, den Sauerstoffgehalt, die Temperatur, den pH-Wert, den Nährstoffgehalt und die Energielage unseres inneren Ökosystems. Aufgrund ihrer «Messungen» senden sie laufend Signale an den Zellkern, an weitere Zellbestandteile sowie andere Mitochondrien und passen so den Stoffwechsel der Zellen an die herrschenden Bedingungen an.

Auch stehen sie in dauernder Kommunikation mit dem Zellkern; sie sind verantwortlich für das Auslösen eines natürlichen Zelltods und damit einhergehend für die Vermeidung eines wuchernden Krebsgeschehens. Vor allem unser Gehirn weist einen enormen Energiebedarf auf. Zwei Drittel unserer physisch messbaren Energie verbrauchen wir für die Aufrechterhaltung der körperlichen Funktionen. Das letzte Drittel steht uns anderweitig zur Verfügung, also für Aktivitäten, die Freude bereiten sollen und das Leben lebenswert machen, z.B. Begeisterung, Bewegung und Interaktion. Wenn die Mitochondrien ihre Arbeit gut verrichten können, funktioniert auch unsere Homöostase (Selbstheilungskraft) optimal.

Viele Wissenschaftler wissen heute sehr viel genauer als noch vor wenigen Jahren, wie sich Nährstoffe, Bewegung, Sauerstoff, Sonne, Wärme, Kälte und Biorhythmen auf die Funktionstüchtigkeit der Zellen auswirken. Sie wissen, wie wir die Zellen dazu bringen, mehr und effizientere Mitochondrien zu produzieren und können aus den Veränderungen der Zellen Rückschlüsse auf Krankheiten ziehen. Wir müssen nicht mehr warten, bis sich die Symptome in den einzelnen Organen zeigen, sondern können die Krankheiten schon sehr früh erkennen und anpacken. Das wichtigste Kriterium ist die Fähigkeit der Mitochondrien, Energie wieder zu produzieren, um unsere Heilung in Schwung zu bringen. Die orthomolekulare Medizin kann einen guten Beitrag dazu leisten. Wenn Ärzte anstelle von Medikamenten Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in hohen Dosen einsetzen, spricht man von orthomolekularer Medizin.

Weshalb Mitochondrien schwächeln

Bei einer Belastung durch eine nicht unterstützende Lebensweise wird die Aktivität der Mitochondrien so weit heruntergefahren, dass uns viel weniger Energie in Form von ATP – Adenosintriphosphat, dem «Energiekraftstoff», den unsere Mitochondrien produzieren – zur Verfügung steht. Die teilweise Abschaltung der Energieproduktion in den Mitochondrien aufgrund eines blockierten Heilprozesses beschert vielen Menschen einen permanenten Energiemangel. Dieser Energiemangel wird auch hervorgerufen bei Magnesium-Mangel im Körper. Das ATP ist auf Magnesium angewiesen.
Die Energiegewinnung in unseren Zellkraftwerken ist kein ungefährliches Geschäft. Denn dabei werden energetische Elektronen entlang der inneren Mitochondrienmembran in der sogenannten Elektronen-Transport-Kette weitergereicht. Das Ziel ist die Gewinnung von ATP. Wenn jedoch einzelne Elektronen verloren gehen, entstehen daraus sogenannte freie Radikale. Sie richten grosse Schäden in den Strukturen der Mitochondrien an. Zudem geben stark geschädigte Mitochondrien ganze Wolken von freien Radikalen ab. Dies führt im Normalfall zum Abbau der defekten Mitochondrien. Wenn der Prozess der Schädigung jedoch langsam abläuft und der Körper keine hohen Ansprüche an den Energiebedarf stellt, dann leben diese angeschlagenen Mitochondrien weiter und vermehren sich. Häufig sind dann 70 oder 80 Prozent der Mitochondrien einer Zelle so geschwächt, dass sie nicht mehr ausreichend Energie produzieren können. Diese Zellen – egal ob Nervenzelle, Muskelzelle oder Drüsenzelle – werden dann nicht mehr normal funktionieren. Entweder sterben sie ab, oder, noch schlimmer, sie existieren als sogenannte seneszente Zellen weiter und schwächen somit Organe und Systeme (z.B. die Immunabwehr). (Zelluläre Seneszenz ist ein Phänomen, bei dem Zellen aufhören sich zu teilen.)
Wenn die Mitochondrien nun also eine Bedrohung durch Stress, Angst, Umweltgifte, Mobilfunkstrahlung, Viren, Parasiten, Zucker, Milchprodukte, Fleisch etc. wahrnehmen, senden sie Botenstoffe an die Zellen aus.

Mehr dazu im Artikel „Mikrowellen zerstören Lebensmittel, Körper und Natur".

Dieser zentrale Botenstoff ist das ATP (Adenosintriphosphat). Während dieser Energieträger innerhalb der Zelle als Antrieb für alle Arbeiten genutzt wird, wirkt er ausserhalb der Zelle als Signalmolekül, das den benachbarten Zellen mitteilt, dass es Stress in eurem Umfeld gibt, ihr müsst jetzt auf den Verteidigungsmodus umschalten. Das ATP dockt an bestimmte Rezeptoren der Zellwand an, wodurch eine Versteifung der Zellwand bewirkt wird. Dieser Schutzmechanismus hat zur Folge, dass die Zelle nicht mehr in der Lage ist, viele Stoffe aufzunehmen oder abzugeben. Ziel dieser Massnahme ist zudem, dass auch andere Zellen im unmittelbaren Umfeld der gestressten Zelle von dem Angriff erfahren und ebenfalls ihre Membranen versteifen. So kann der Schaden begrenzt werden. Das ATP (Adenosintriphosphat) ist als Botenstoff also dafür verantwortlich, dass Zellen von den gesundheitserhaltenden täglichen Arbeiten auf den völlig anders gearteten Stoffwechsel der Abwehr umschalten und aus normalen, Energie produzierenden Zellkraftwerken solche Mitochondrien werden, welche die Immunabwehr unterstützen.
Mitochondrien ändern also ihre Funktion, wenn eine Zelle gestresst wird. Unter normalen Umständen durchlaufen die Mitochondrien dann einen Prozess, der letztlich zur Wiederherstellung aller Zellfunktionen führt. Dies ist es, was wir unter Selbstheilung verstehen. Warum gibt es dann aber Menschen, die für eine lange Zeit krank bleiben? – Das Abwehrsystem der Mitochondrien reagiert auf heutige Umweltreize und Gifte mit demselben genetisch fixierten Heilungsprogramm, mit dem es sich um Schnittwunden, Quetschungen, Infektionen, Schlaganfälle oder Herzinfarkte kümmert. Die Folge ist, dass das Abwehrsystem der Mitochondrien heutzutage andauernd ausgelöst wird. Und da passiert dann das, was die heute so häufigen chronischen Erkrankungen hervorbringt. Die mitochondriale Abwehrreaktion bleibt in einer bestimmten Phase stecken, der normale Heilungsprozess (Homöostase) ist blockiert.
Die Erfolge der Akutmedizin beruhen immer darauf, dass nach der Entfernung des Auslösers der Organismus selbst die Heilungsarbeit leistet. Dies wird als gegeben angesehen im Sinne von: «Der Arzt kuriert, die Natur heilt». Dieser Heilmechanismus ist wie eine «Blackbox», weil seine Funktion bisher unbekannt geblieben ist.

Fitte Mitochondrien, aber wie?

Wenn Sie die Anzahl Ihrer Mitochondrien erhöhen möchten, müssen Sie einen Reiz auslösen, um Ihrem Körper einen Grund zu geben, mehr leistungsfähige Mitochondrien herzustellen. Dafür eignet sich Sport, gesunde Ernährung, denn dann entsteht im Gewebe Laktat, z.B. in der Muskulatur. Sobald der Laktatspiegel ansteigt, wird ein Faktor freigesetzt, der die enzymatische Umwandlung von Laktat in den Mitochondrien-Treibstoff Pyruvat ankurbelt. Dieser Faktor regt zudem die Aktivität und Neubildung von Mitochondrien an. Hunger und Kälte stimulieren die Mitochondrien ebenfalls. Übertreiben sie es aber nicht mit Sport, Kälte und Hungern. Sorgen Sie dafür, dass Sie keinen Magnesium-Mangel bekommen.
Dieser Stoff Laktat ist also für so viele positive Effekte verantwortlich, dass man ihn getrost einen Verjüngungs- und Regenerationsfaktor nennen könnte.

Muskeln bestehen aus unterschiedlichen Fasertypen, die unterschiedliche Eigenschaften in der Art ihres Stoffwechsels, ihrer Kapillarisierung und ihrer Kontraktionsgeschwindigkeit aufweisen. Unterschieden werden die Muskelfasern nach ihren Erregungscharakteristika.
Unterschieden wird in

  • weisse schnelle glykolytische Muskelfasern
  • rote langsame oxidative Muskelfasern
  • rote schnelle oxidative Muskelfasern

und nach ihrer Kontraktionseigenschaft:

  • weisse schnell zuckende Fasern
  • rote langsam zuckende Fasern
  • Intermediärtyp: Die Eigenschaften des Intermediärtyps liegen zwischen denen von weissen und roten Muskelfasern. Es scheint, als ob sich insbesondere dieser Muskelfastertyp durch Training gut in die eine oder andere Richtung beeinflussen lässt. Im Gegensatz zum schnellen weissen Muskelfasertyp, der kaum vermehrt werden kann, spricht vieles dafür, dass intermediäre Muskelfasern durch Ausdauertraining in rote Muskelfasern umgewandelt werden können. Eine Umwandlung von roten zu weissen Muskelfasern hingegen scheint nicht möglich.

Die weisse Muskelfaser spricht auf Reize sehr schnell an, ermöglicht kräftige Kontraktionen, neigt aber zur Abschwächung, atrophiert leichter (wahrnehmbarer Gewebeschwund) und ermüdet schneller als die rote Muskelfaser. Sie kontrahiert etwa doppelt so schnell wie rote Muskelfasern, und auch ihre Membranleitungsgeschwindigkeit ist mehr als doppelt so hoch. Im Vergleich zur roten Muskelfaser ist sie relativ dick. Die schnellen weissen, glykolytischen Muskelfasern besitzen vermehrt Enzyme, welche die Glykolyse, also den Abbau von Zucker zu Laktat, ermöglichen. Dieser Prozess benötigt keinen Sauerstoff und zeichnet sich durch grosse Robustheit und Geschwindigkeit aus. Der Brennstoff für die schnellen Muskelfasern ist der in der Muskulatur vorhandene «Speicherzucker», das Glycogen. Weil die Verwendung von Zucker oder Kohlehydraten aus der Nahrung nicht direkt möglich ist, baut unser Verdauungssystem die verzehrten Kohlehydrate erst zu Glukose ab. (Die beste Zuckerart ist, Polysaccharide/komplexe Zuckerverbindungen/Mehrfachzucker/Dreifachzucker) Der Körper ist auch fähig, Protein oder Fett in Zucker umzuwandeln, was eine gute Wahl ist.
Die Glukose wird dann über das Blut zu den Zellen transportiert und dort mithilfe des Hormons Insulin aufgenommen. Aus Glukose stellen die schnellen weissen Muskelfasern Laktat her (das Salz der Milchsäure) und nicht, wie bisher gedacht, die Milchsäure selbst. Die Laktat-Produktion läuft bereits ab, wenn wir ruhen. Unter körperlichen Belastung nimmt sie jedoch enorm zu. Über die Glykolyse produzieren wir pro Glukose-Molekül gerade mal zwei ATP-Moleküle. Dieser Prozess läuft jedoch mit grosser Geschwindigkeit ab. Das Laktat als Endprodukt dieser Glykolyse wird von den schnellen Muskelzellen in benachbarte langsame rote Muskelzellen transportiert. Diese oxidativen Muskelzellen sind darauf spezialisiert, dieses Laktat über die Energiegewinnung in den Mitochondrien ebenfalls in den Energieträger ATP zu verwandeln. Dieser Prozess läuft langsamer ab und benötigt zudem Sauerstoff (deshalb nennt man ihn «oxidativ»).

Man könnte also sagen, dass wir eigentlich nur für unsere Mitochondrien atmen. Deshalb sind Atemübungen so gesund. Atmen wir tief in den Bauch hinein und versorgen unsere Mitochondrien mit ausreichend Sauerstoff, stellen sie unserem Körper enorme Energiemengen zur Verfügung. Aus einem Molekül Laktat produzieren die Mitochondrien 36 ATP-Energieträger. Das Interessante ist dabei, dass die schnellen Muskelfasern durch die Produktion von Laktat nicht übersäuern, sondern sich sogar entsäuern. Dies geschieht so: Wenn wir beispielsweise schnell laufen oder schwer heben, bildet sich in den weissen Muskelfasern vermehrt Laktat aus der vorhandenen Glukose. Bei dieser enzymatischen Aufspaltung entsteht aber kein Säure-Ion. Durch die Arbeit, die in den schnellen weissen Muskelfasern geleistet werden muss, werden jede Menge Energieträger ATP verbraucht. Dabei entstehen ADP (Adenosintriphosphat), Phosphat und ein Säure-Ion (H+). Die schnellen Muskelfasern besitzen jede Menge Türen, welche das Laktat nur hinaustransportieren (MCT4-Transporter). Beim Hinaustransport nimmt nun jedes Laktat-Molekül ein Säure-Ion mit. So wird eine Übersäuerung der schnellen Muskelfasern verhindert und wir bleiben länger leistungsfähig. Erst wenn die ATP-Produktion nicht mehr mitkommt, ermüdet der Muskel.

Die langsamen roten Muskelfasern haben sehr viele Mitochondrien und viele Türen, die das Laktat nur hereinlassen (MCT1-Transporter). Deshalb wird in den roten Muskelfasern aus Laktat sehr viel ATP produziert, welche dann auch wieder in die schnellen Muskelfasern zurückgelangt. Je mehr Sport wir treiben oder je öfter unsere Muskelzellen mit Laktat in Kontakt kommen, desto mehr Mitochondrien entstehen in den langsamen Muskelfasern und desto mehr Türen für das Laktat werden gebildet. Auf diese Weise kann sich die Mitochondrienmasse verdoppeln und die Zahl der MCT1-Transporter verzehnfachen. Die langsame rote Muskelfaser spricht auf Reize vergleichsweise langsam an, hat eine längere Kontraktionszeit, atrophiert (wahrnehmbarer Gewebeschwund) und ermüdet langsam. Rote Muskelfasern haben einen – im Vergleich zur weissen Muskelfaser – geringeren Durchmesser, eine geringere Kontraktions- und Membranleitungsgeschwindigkeit und neigen zur Verkürzung.
Wenn wir Lebensmittel wählen, die die Gesundheit unserer Mitochondrien verbessern, tragen wir dazu bei, die Homöostase unserer Mitochondrien in einem guten Zustand zu erhalten, damit unser genetisches Material keinen Schaden nimmt.

Neurotransmitter

Neurotransmitter sind chemische Botenstoffe; ihre Aufgabe ist es, die Reaktionen des Gehirns – Gefühle, Überzeugungen und Absichten – in alle Bereiche des Körpers weiterzuleiten. Neurotransmitter berühren das Leben jeder Zelle. Wohin auch immer ein Gedanke gehen möchte, auch diese Substanzen müssen dorthin gehen. Andererseits können ohne sie Gedanken nicht existieren. Sie bedingen sich gegenseitig. Die Vermutung schien einleuchtend, diese Gedankenmoleküle seien im Gehirn angesiedelt, aber dann entdeckte man sie völlig unerwartet im Immunsystem, welches jeden Teil des Körpers, jede Zelle durchdringt. Diese Entdeckung legte nahe, dass die Zellen des Immunsystems denken und fühlen können, dass sie wie Hirnzellen auf Gedanken und Gefühle zu reagieren vermögen. Forschungsergebnisse haben seither bestätigt, dass unser Immunsystem glücklich ist, dass es gerne arbeitet und unsere Homöostase (Selbstheilungskräfte) unterstützt, wenn wir selbst ebenfalls glücklich sind, und dass es niedergedrückt und weniger lebendig ist, wenn wir selbst traurig sind.
In den kommenden Artikeln zeige ich Ihnen einige Möglichkeiten auf, wie Sie die Homöostase Ihres Körpers wirkungsvoll unterstützen. Das erlaubt der Heilkraft des Körpers, die augenblicklichen Beschwerden abzustellen und stärker zu werden, damit künftige Anpassungen geringer ausfallen und leichter gelingen.

Angst

Es ist notwendig, sich bewusst zu werden, dass Angst die stärkste negative Frequenz ist. Man sollte erkennen, wie Angst den Menschen paralysiert, bindet und wie sie ihn in begrenzte Räume seiner Realität sperrt. Die Angst des Menschen trennt ihn von seinen Bewusstseinsdimensionen ab. Angst verkleinert die Herzenskraft und die Möglichkeit der Anbindung an kosmische Frequenzen und die Gesetze der Gerechtigkeit, der Liebe und des Lichts. Angst war und ist teilweise noch immer die am besten durchdachte Strategie, um die Menschen gefügig zu machen. Angst schwächt unser ganzes körperliche, biologische System. Angst bedeutet auch: Ich habe zuwenig Informationen. Lassen wir nie zu, dass unser Gedankenfluss von Angst blockiert wird.

Die erstaunlichen Vorteile des Fastens/Teilfastens und die positiven Auswirkungen auf unsere Homöostase sind, ganz ähnlich wie beim Sport, ein biologischer Stressfaktor, der Stoffwechselprozesse in Gang setzt, die wiederum die allgemeine Gesundheit fördern, z.B.:

  • Der Blutzucker stabilisiert sich.
  • Der Insulinspiegel sinkt und die Insulinresistenz wird gemindert.
  • Darm und Immunsystem können sich erholen.
  • Die Bildung von Ketonen.
  • Die Stoffwechselrate wird erhöht.
  • Geschädigte Zellen werden beseitigt.
  • Die Zellen werden regeneriert.
  • Hungergefühle lassen nach.
  • Überflüssiges Fett wird abgebaut und kurbelt die Fettverbrennung an.
  • Es reduziert die Spiegel derjenigen Hormone, die im Verdacht stehen, Krebs auszulösen.
  • Der Alterungsprozess wird verlangsamt.
  • Schützt die Gehirnfunktion.

Es gibt da noch andere wichtige Punkte, um die Homöostase zu verbessern:

  • Machen Sie sich selbst auf den Weg und suchen Sie ihre Wahrheit.
  • Löschen (Misten) Sie ihre Festplatte im Gehirn (Oberstübchen) von unwahren Sachen und programmieren Sie fortan ihre Festplatte nur noch mit der Wahrheit, mit ihrer Wahrheit.
  • Dann leben Sie ihr Leben so, wie Sie es wollen und nicht wie es irgendein anderer von ihnen erwartet. Wir sind nicht auf diese Welt gekommen und es ist nicht der Sinn des Lebens, die Erwartungen anderer Menschen zu erfüllen.
  • Machen Sie sich so wenig Stress wie möglich.
  • Lernen Sie auf ihre Gefühle (Bauchgefühle) zu hören und handeln Sie dementsprechend. Bringen Sie ihre Intuition wieder auf Vordermann.
  • Nehmen Sie die Dinge an, egal was das Leben ihnen präsentiert, wie sie sind, ohne Angst, Verzweiflung, Ärger, Wut, Trauer, Leid, Widerwillen (Aversion), Zorn, Überraschung, Schamgefühl, Furcht, Verachtung und Schuldgefühl etc., dann haben Sie schon die grösste Hürde geschafft.
  • Es ist wesentlich intelligenter sich mit den Lebensgesetzen anzufreunden, als sich permanent über das Leben und was es bringt, zu beschweren.
  • Ein Mensch sollte in dem Moment Nahrung zu sich nehmen, wenn es ihm sein Körper empfiehlt; einen anderen Ratgeber darf es nicht geben.
  • Spaziergänge durch den Wald haben einen erheblichen Einfluss auf unsere Gesundheit, Wohlbefinden und Vitalität. Im Wald steigt die Zahl der Killerzellen und das Immunsystem sowie die Selbstheilungskräfte verbessern sich.

Die Gesetze des Universums und des Lebens sind nicht kompliziert. Unser Verstand, unsere Gesellschaft und unsere Erziehung erzählen uns diesen Blödsinn, dass alles kompliziert sein müsse. Man solle viel lernen, am besten studieren und sich permanent fortbilden. Nur wenn es kompliziert und anstrengend ist, kann man erfolgreich sein. Diese Fehlinformation ist ein grosses Hindernis, denn es hindert uns auf uns selbst zu konzentrieren. Man ist ständig mit dem Aussen beschäftigt. Löschen wir diese Programm aus unserem Biocomputer und machen uns frei von diesen geistigen Bremsen und widmen uns mehr nach innen, zu unseren Gefühlen und unserem Bauchraum.

Vorteile und die Heilkraft eines eigenen Gartens

Unser eigener Garten ist ein kosmisches Feld, das uns Menschen mit dem All verbindet. Auf dieses kosmische Feld – und damit auch auf uns – werden alle Himmelskörper des Universums reagieren. Sie werden zu unseren Freunden, unseren Helfern und unseren Mitschöpfern.

Jeder von uns gesäte Same enthält eine riesige Fülle von kosmischen Informationen, weitaus mehr als irgendetwas Menschengemachtes. So weiss der Same bis auf die Millisekunde genau, wann er zum Leben erwachen und wann er aufkeimen soll, welche Säfte er dem Boden zu entnehmen hat und wie er die Strahlung der Himmelskörper, Sonne, Mond und Sterne, nutzen kann. Auch weiss er, zu welcher Art von Pflanze er heranwachsen soll und was z.B. für Früchte er hervorzubringen hat.
Das Besondere ist, dass die Pflanzen während des Wachstums alles Notwendige bekommen haben. In herkömmlichen Gärten ist man darum bemüht, das Gemüse vom Kontakt mit anderen Pflanzen fernzuhalten, und wenn es dann durch Dünger künstlich grossgezogen wird, hat es keine Möglichkeit, die Nährstoffe durch eigene Kraft auszuwählen, um den Menschen das Beste zu geben. Jede Pflanze in unserem eigenen Garten wird uns Liebe entgegenbringen, und als Lebewesen sind diese Pflanzen in der Lage, für uns die besten Energien des Universums zu sammeln, um sie uns zu geben.  Ein vom Baum fallendes Blatt ist ein unvergleichlicher Dünger, denn es trägt in sich eine Menge kosmischer Energien. Es hat die Sterne gesehen, die Sonne und den Mond. Wir Menschen werden durch unseren eigenen Garten fähig sein, einen Raum für die optimale Ernährung unseres Körpers, unserer Seele und unseres Geistes zu schaffen.

Wenn der Mensch durch seinen eigenen Garten schreitet, atmet er die frische Luft seines Gartens ein und erfüllt seinen Körper von Atemzug zu Atemzug mit kleinen, unsichtbaren Partikeln – dem Blütenstaub seiner Gartenpflanzen. Die Luft ist mit diesen belebenden Partikeln gesättigt. Sie treten in seinen Körper ein, lösen sich in ihm vollkommen auf und ernähren seinen Leib mit allen notwendigen Stoffen. In unserem Garten entsteht eine Luft, in der nicht nur die Nährstoffe für unseren Körper enthalten sind. Ihre ätherischen Bestandteile ernähren ebenfalls den Geist des Menschen und beschleunigen seine Gedanken.
Und so gehen wir lächelnd und mit Freude durch unseren eigenen Garten, denken über unser Leben nach, pflücken dabei, ohne Nachzudenken, verschiedene Früchte in unserem Garten und fühlen unsere Freude beim Verzehr von unseren Früchten und Samen etc.. Dieses nicht Nachdenken beim Verzehr wird von unserer Intuition gesteuert, wir bekommen mit der Zeit den richtigen Riecher dafür in welcher Menge und zu welcher Zeit wir etwas zu uns nehmen sollten. So funktioniert die natürliche Ernährung wie die Atmung.

Mit biologisch wertvollen Lebensmittel, die unter der Sonne gereift sind, essen wir praktisch indirekt Sonnenlicht mit. Unsere Zellen nehmen das Licht aus der Nahrung auf. Das Licht durchstrahlt unseren Körper vom Gehirn bis zu den Zehen und verbreitet überall seine heilende Energie und Lebenskraft. Wir könnten aber das segensreiche und belebende Wirken dieser Pflanzen durch gezielte Schritte noch verstärken, indem wir unsere Lebensmittel selbst anpflanzen. Damit wir das Optimum an Nährstoffen für uns aufnehmen können, sollten wir also dafür Sorge tragen, dass die Pflanzen in einem gesunden Milieu wachsen und gedeihen können. Deshalb ist es sicher ein Segen, wenn man einen eigenen Garten besitzt. Jeder hat den Wunsch, Nahrung zu sich zu nehmen von grösstmöglicher Heilkraft.

Doch bevor er die richtige Auswahl treffen kann, sollte unser Körper, unser Organismus, die gesamte komplette Information über alle in unserem Garten heranreifenden Früchte, Samen etc. aufnehmen, integrieren und erfassen. Dieses Wissen kann uns am besten durch unseren eigenen Garten zur Verfügung gestellt werden. Es ist offensichtlich, dass für den Verzehr jeder Frucht ein optimaler Zeitpunkt existiert. Dieser Zeitpunkt bezieht sich nicht nur auf bestimmte Monate oder Jahreszeiten, sondern sogar auf einzelne Minuten.

Anastasia aus der Taiga erzählt uns, wie man mit einem Samen umgehen soll

Samen unter die Zunge legen und für mindestens neun Minuten im Mund behalten. Als Nächstes sollte man sie zwischen die Handfläche legen und sie etwa dreissig Sekunden so halten, wobei man barfuss an der Stelle steht, wo sie gesät werden sollen.
Dann öffnet man die Handfläche, hält sie vor den Mund, holt Luft und haucht die kleinen Samen an. So werden sie erwärmt und erkennen durch den Atem, was im Menschen ist. Nun hält man die Samen für dreissig Sekunden in den geöffneten Handfläche und präsentiert sie den Himmelskörpern. So wird der Same den Augenblick seines Aufgehens ermitteln. Alle Planeten werden ihm dabei helfen und ihm das notwendige Licht schenken. Erst jetzt wird der Same in die Erde gesetzt.
Auf keinem Fall darf man gleich giessen, sonst spült man den eigenen Speichel und damit auch die Information fort, die der Same speichern soll. Nach Ablauf von drei Tagen kann man die Saat giessen.
Die Aussaat soll an einem für das jeweilige Gemüse günstigen Tag erfolgen (diese Tage sind aus dem Mondkalender zu ersehen). Eine verfrühte Aussaat ohne Giessen ist nicht so schlimm wie eine verspätete. Man sollte nicht alles Unkraut jäten, das um die Keimlinge herum wächst. Von den verschiedenen Arten des Unkrautes soll man mindestens jeweils eine Pflanze stehen lassen. Man kann das Unkraut aber beschneiden.
Laut Anastasia kann also ein Same alle Informationen von einem bestimmten Menschen sammeln und während seines Wachstums die für diesen Menschen erforderliche Energie aus dem All und dem Erdboden aufnehmen. Die sogenannten Unkräuter solle man deshalb nicht ausjäten, weil ihnen ebenfalls eine Bedeutung zukomme. Einige schützen die Pflanzen vor Erkrankungen, andere vermitteln zusätzliche Informationen. Während des Wachstums der Pflanzen soll man mit ihnen kommunizieren, und wenigstens einmal soll man sie bei Vollmond berühren.
Die Wechselbeziehung mit den Pflanzen deines Gartens wird dich unterstützen dich zu heilen und für dich zu sorgen. Die Pflanzen werden die Diagnose stellen und eine insbesondere auf dich abgestimmte Arznei anfertigen.

„Ich bin nicht auf dieser Welt,
um die Fehler anderer aufzudecken oder über sie zu urteilen.
Ich will den Menschen einfach das Licht und den Frieden zurückbringen.
Dann löst sich das Unlicht von alleine auf.“ 

Christina von Dreien (2001 - )